Wieder einmal müssen die Grundschullehrkräfte in eigener Initiative neue
Ideen umsetzen", sagte Rainer Dahlem, Landesvorsitzender der Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft(GEW), am Donnerstag (02.11.) in Stuttgart.
Die etwa 2.500 Grundschulen wurden jetzt vom Kultusministerium über die
neuen Regelungen informiert. Für Klassengrößen bis zu zwanzig Schüler/innen
sind zwei zusätzliche Stunden vorgesehen. Für Klassen mit 21 bis 24 Kindern
soll es drei, ab 25 Kindern vier Extrastunden geben.
Ursprünglich wollte das Kultusministerium für alle Grundschulen
jahrgangsgemischten Unterricht einführen. Dadurch wären aber an vielen Schulen
die Klassen größer geworden. Nach Protesten von Eltern und der GEW bleibt es
den Schulen auch weiterhin selbst überlassen, ob sie jahrgangsübergreifenden
Unterricht einführen wollen oder die ersten beiden Klassen weiter getrennt
unterrichten.
In Baden-Württemberg gilt der Klassenteiler 31 in der Grundschule, bei
jahrgangsgemischten Klassen wird der Teiler 28 angewendet. Die GEW setzt sich
generell für kleinere Klassen ein und will als ersten Schritt erreichen, dass
der Klassenteiler 28 für alle ersten und zweiten Klassen gilt. Im Juli hat eine
Arbeitsgruppe "Schulanfang auf neuen Wegen" dem Kultusministerium empfohlen,
den Teiler 25 für jahrgangsgemischte Klassen einzuführen.
Weitere
Informationen: www.gew-bw.de
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW)
Baden-Württemberg
Pressestelle - Matthias Schneider
Silcherstr.
7, 70176 Stuttgart
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