Vor jedem Landestor warten funkelnde Zauberkristalle und knifflige Rätsel auf die Kinder. Mit Fantasie, Spaß und Abenteuergeist begreifen sie die Welt der Zahlen und erleben sie mit verschiedenen Sinnen. In zwei lustigen Spielvarianten können die kleinen Mathe-Anfänger ihr Zahlenverständnis im eigenen Tempo steigern, je nach Lust und Lernfortschritt.
Aufruhr in den Zahlenländern: Der Zahlenteufel hat die kostbaren
Landeskronen gestohlen! Ritter Kunibert macht sich mit bis zu vier
abenteuerlustigen Gehilfen auf die Jagd nach dem Übeltäter. Er reitet von
Zahlenland zu Zahlenland und muss vor jedem Landestor knifflige Rätsel lösen:
Wer gehört zum Beispiel ins Fünferland? - Die Hand mit ihren fünf Fingern?
Der Seestern mit seinen fünf Zacken? Richtig. Durchlass bekommen der Ritter und
seine mutigen Begleiter aber erst, wenn sie blind! - die richtige Anzahl
an Zauberkristallen aus dem Beutelchen klauben: eins, zwei, drei vier, fünf
rubinrote Edelsteine. Füllen sie alle Löcher vor dem Tor des Fünferlandes aus?
Zum Glück! Jetzt dürfen die Kinder durch und den frechen Zahlenteufel endlich
verjagen. Triumphierend setzen sie die fünfeckige Landeskrone in die Aussparung
im Innenhof des Fünferlandes, in das wieder Ordnung und Frieden eingekehrt
sind. Da vermutet Ritter Kunibert den frechen Teufel im Viererland und reitet
sofort los...
Ritter Kunibert im Zahlenland basiert auf dem
Konzept "Entdeckungen im Zahlenland" von Prof. Gerhard Preiß. Es erscheint in
der Serie Spielend Neues Lernen, die neurowissenschaftlich fundiert und
auf die aktuellen Bildungspläne der Kultusministerien abgestimmt ist.
von Kai Haferkamp
Ritter Kunibert im Zahlenland
Spielend Neues
Lernen
1-4 Spieler
4-7 Jahre
ca. 26 Euro
Interview mit Prof. Gerhard Preiß - Erfinder der freundlichen Zahlen
Guten Morgen, liebe Zahlen! Mit seinem Konzept "Entdeckungen im Zahlenland" begeistert Professor Preiß international schon Vierjährige für Mathematik. Er lässt sie mit lustigen Abenteuern, Bewegung und verschiedenen Sinnen die Welt der Zahlen entdecken. Im "Zahlenhaus" , auf dem Zahlenweg" und in den " Zahlenländern" (im Einer-, Zweier - oder Dreierland usw.) können die Kinder ihrem natürlichen Entdeckungsdrang folgen und lernen Zahlen und Formen spielerisch kennen und verstehen. Das Preiß-Konzept zur frühen mathematischen Bildung wird bereits in vielen Kindergärten und Tageseinrichtungen erfolgreich angewandt. Für fröhliche Spielrunden zuhause hat er zusammen mit dem Autor Kai Haferkamp das Abenteuerspiel "Ritter Kunibert im Zahlenland" für Ravensburger entwickelt. Im Interview erläutert Prof. Preiß sein Konzept.
Professor Preiß, Sie haben die frühe mathematische Bildung von Kindern umgekrempelt. Um was geht es bei Ihrem Konzept "Entdeckungen im Zahlenland", das dem Spiel zugrunde liegt?
Prof. Preiß: "Kinder zeigen früh ein ausgeprägtes Interesse für Zahlen.
"Entdeckungen im Zahlenland" geben dieser Neugier reichhaltig Nahrung.
Schon vor der Schule können sie sich grundlegende und positive Erfahrungen mit
Zahlen aneignen. Im "Zahlenhaus" beispielsweise richten sie je eine
Wohnung für die Zahlen von 1 bis 10 ein. Dabei lernen sie genaues Hinschauen
und erfassen auf einen Blick die wesentlichen Eigenschaften der Zahlen. Mit dem
"Zahlenweg" von 1 bis 10 verbinden die Kinder das Zählen mit Bewegung und
Wahrnehmung. Sie erfahren die Ordnung der Zahlen aktiv mit ihrem ganzen Körper.
In den verschiedenen "Zahlenländern", also im Einerland, Zweierland usw., sehen
sich die Kinder um und denken nach, wo überall Zahlen vorkommen: der Vogel hat
zwei Flügel, das Dreirad drei Räder, die Blume vier Blütenblätter usw. Dort
hören sie Geschichten, lösen Rätsel, singen passende Lieder und sind
fröhlich."
Was ist neu daran bzw. wodurch unterscheidet sich Ihr Konzept von bisherigen Lern-Ansätzen?
Prof. Preiß: "Das Konzept macht Mathematik erlebbar. Die Zahlen treten spielerisch als Personen auf und werden als Freunde begrüßt. Dieser narrative Aspekt entspricht dem Bedürfnis, den abstrakten Zahlen eine Bedeutung zu geben, die mit uns Menschen zu tun hat. Neu und überraschend für viele Erzieherinnen ist daher die Konzentration und Begeisterung, mit der sich die Kinder über eine Stunde lang im "Zahlenland" bewegen und es mit ihrer eigenen Phantasie erleben".
Welchen Vorteil haben Kinder, die im Zahlenland Zugang zur Mathematik bekommen, gegenüber anderen, die auf herkömmliche Weise rechnen lernen?
Prof. Preiß: "In der Zeit vom 3. bis zum 6. Lebensjahr verfügt das Gehirn des Menschen über eine besonders hohe Formbarkeit. Mit den "Entdeckungen im Zahlenland" wird diese wertvolle Zeit genutzt. Spielerisch wird ein tragfähiges Netz für den Umgang mit mathematischen Dingen angelegt. Die Kinder erleben durch das Projekt die Welt der Zahlen als wertvolles und erreichbares Ziel, das mit fröhlichen Erlebnissen verbunden ist. Das verhindert auch die Angst vor Mathematik, die bisher viele Menschen hatten."
Warum sind die "Entdeckungen im Zahlenland" so wichtig für die Zukunft unserer Kinder?
Prof. Preiß: "Wir können es uns als moderne Industrie- und Wissensgesellschaft nicht mehr leisten, Mathematik als seltene und naturgegebene Begabung aufzufassen. Die erstaunliche Fähigkeit des menschlichen Gehirns, Mathematik zu verstehen und anzuwenden, entfaltet sich am besten, wenn die Kinder sich frühzeitig im Lernen üben und ihre Neigungen erproben können. Daher ist es wichtig, eine anregende Lern-Umwelt zu schaffen, in der sich alle Kräfte des kindlichen Gehirns entwickeln können."
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die abstrakte Welt der Zahlen in eine fröhliche Welt voller Abenteuer zu verwandeln?
Prof. Preiß: "Das hat sich aus meiner Beschäftigung mit Hirnforschung entwickelt, die ich vor fast 20 Jahren mit geistig Behinderten erprobt habe. Dies machte einen konsequent ganzheitlichen Ansatz notwendig, der "Kopf, Herz und Hand" umfasst. Deshalb sind die "Entdeckungen im Zahlenland? wesentlich mehr als nur Mathematik. Sie verstehen sich als mathematische Bildung, sind also eng mit der kindlichen Lebenswelt verflochten. Mein Ziel ist es, das Lernen von Mathematik als lebendiges Erlebnis zu gestalten."
In Südkorea erlernen die Kinder nach Ihrer Methode Zahlen und Formen. Gibt es daraus Erkenntnisse, die auch bei uns in Deutschland Schule machen könnten?
Prof. Preiß: "Zunächst einmal bin ich stolz darauf, dass im PISA-Siegerland
Südkorea (zweiter Platz nach Finnland) mein Projekt eingesetzt wird. Meine
Partner zeigten sich davon überzeugt, dass die Zukunft ihres Landes durch die
Lernbereitschaft und die Lernerfolge ihrer Jugend bestimmt wird, wobei Südkorea
einer frühen mathematischen Bildung einen besonders hohen Stellenwert beimisst.
In Deutschland habe ich den Eindruck, dass der Staat in seiner schwerfälligen
Größe und der bürokratischen Struktur überfordert ist, um allein Bildung
effektiv zu gestalten. Wir alle müssen selbst und schnell handeln: mit
Initiativen von Verlagen, Akademien und privaten Einrichtungen - vor allem
in praktischen Projekten.
"Entdeckungen im Zahlenland" bieten eine Struktur
an mit zahlreichen Beispielen, wie wir im Kindergarten und im Anfangsunterricht
der Grundschule unsere Kinder für Zahlen und Formen begeistern können. Wir
sollten immer davon ausgehen, dass alle Kinder Mathematik verstehen können.
Helfen wir ihnen, diese für das moderne Leben so wichtige Kompetenz zu
entdecken und zu entfalten."
Wie lässt sich die Begeisterung für die Welt der Zahlen erhalten? Was können Eltern und Kinder tun?
Prof. Preiß: "Es ist wichtig, dass Kinder die intensiven Erfahrungen im "Zahlenland" in Gesprächen und Spielen mit den Eltern wiederholen und vertiefen. Reichhaltige Anlässe dazu bietet etwa das Spiel "Ritter Kunibert im Zahlenland" von Ravensburger, das viele Ideen aus den "Entdeckungen im Zahlenland" aufgreift und variantenreich umsetzt."
Weitere Informationen zu Ravensburger
Lernspielen finden Sie unter:
Bilddaten und Pressetext zum Download unter
www.ravensburger.de/portal/redaktion/03171.html
RavensburgerSpieleverlag GmbH
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Michaela Magin
Telefon +49(0)751.86
10 20
Telefax +49(0)751.86 16 57
michaela.magin@ravensburger.de

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