Das gemeinsame Musizieren wirke sich auf Konzentration, Sozialverhalten und sogar Intelligenz der Schülerinnen und Schüler aus, so die Studie.
Mit Beginn des Schuljahres im Sommer bietet die Schule für alle Erstklässler (nachmittags im Rahmen der "verlässlichen Schule") die Teilnahme an einer musikalischen Grunderziehung an, die bis ins zweite Schuljahr hineinreichen wird. "Da wir uns mit der Musikschule ein Gebäude teilen, sind wir ohnehin miteinander verbunden", erklärt Schulleiterin Barbara Hein. "Also haben wir uns gemeinsam dazu entschlossen, dieses Projekt in Kooperation durchzuführen."
Annette Hirschberg von der Musikschule wird mit den bereits 40 angemeldeten Erstklässlern singen und tanzen. Aber auch Notenlehre, Vermittlung von Rhythmusgefühl und Spielen eines Instruments werden Teil der Ausbildung sein und den regulären Musikunterricht um eine weitere Stunde ergänzen.
"Ziel ist es, die Kinder an ein Instrument heranzuführen, so dass sie später weitermusizieren." Darüber hinaus sollen soziale Kompetenzen und motorische Fähigkeiten der Schüler gefördert und positiv beeinflusst werden.
Die Eltern seien von dem neuen Angebot begeistert, da ein Großteil die Diskussion um die musikalische Bildung bereits in den Medien verfolgt habe. Der monatliche Beitrag (20 Euro) sei kein Hindernis. Und so startet die Schule bereits im nächsten Sommer mit dem neuen "Unterrichtsfach". dys


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