Benny ist neu in einer kleinen Stadt in
Thüringen und hat dort noch keine Freunde. Nur seine jüngere Schwester Clara
läuft ihm ständig nach und geht ihm auf die Nerven. Zu allem Überfluss macht
sich Benny ausgerechnet den starken Malte mit seiner Bande zum Feind, weil er
einen Fischotter vor ihnen rettet. Dabei erhält Benny unerwartet Hilfe von der
fast gleichaltrigen Constanze. Als aber der Otter dennoch stirbt, erhalten die
beiden die Möglichkeit, ihn mit Unterstützung eines mysteriösen Kobolds wieder
zum Leben zu erwecken. – Am Ende ist Benny nicht nur um ein paar Freunde,
sondern auch um einige Einsichten reicher.
Wie alle bisherigen Produktionen aus „Graslöwen TV“
greift auch Der verzauberte Otter
(KI.KA) Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen auf, die in der Alltagswelt von
Grundschulkindern relevant sind: Sondermüll (Batterien), Ernährungs- und
Konsumgewohnheiten von Kindern sowie landwirtschaftliche Produktion, Natur- und
Artenschutz. Komplexe Zusammenhänge wie etwa Kreisläufe der Natur oder die
landwirtschaftliche Produktion mit ihren Folgen und Handlungszwängen aufgrund
der gegebenen Marktsituation werden für Kinder nachvollziehbar dargestellt.
Dabei sind auch mögliche Konflikte zwischen ökologischen, ökonomischen und
sozialen Interessen nicht ausgespart. Gleichwohl sollen keine fertigen
Lösungsansätze geliefert, sondern vielmehr Handlungsoptionen aufgezeigt werden,
die noch genügend Spielraum für die Entwicklung eigener Ideen und
Verhaltensweisen der Kinder ermöglichen. „Damit werden wir auch den
Anforderungen des Orientierungsrahmens Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BfnE) der Bund-Länder-
Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung gerecht“, so Thomas
Pyhel, DBU-Projektleiter von „Graslöwen TV“.
Mit der Ausstrahlung des Umweltmärchens Der verzauberte Otter erreicht eine der
größten Kooperationen in der Geschichte des Kinderfernsehens ihren Höhepunkt.
Rund 11 Millionen Euro flossen insgesamt in die Produktion von umweltbezogenen
Fernsehsendungen. Eine der Serien wird mittlerweile von mehreren
internationalen Sendern nachgefragt.
Neben Unterrichtsmaterialien oder der kostenlosen Monatszeitung
„Graslöwe & Co.“ haben die Initiatoren von „Graslöwen TV“ bei der DBU auch
einen Umweltclub ins Leben gerufen: Wer sich – wie die -Helden im Film – für
die Umwelt engagieren möchte, hat im Graslöwen Club die Möglichkeit dazu.
Informationen hierzu sind zu finden unter www.grasloewe.de.
Judith Perez
Zentrum für
Umweltkommunikation (ZUK)
der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH
An der Bornau
2
49090 Osnabrück
Telefon:
0541/9633-934
Fax:
0541/9633-990
E-Mail: j.perez@dbu.de

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