"Wir sind hoch erfreut, dass unsere Initiative für dieses Projekt auf große Resonanz stößt. Das Schulministerium muss jetzt ermöglichen, dass alle Schulen, die sich bewerben, auch wirklich teilnehmen können", erklärte GEW-Landesvorsitzender Andreas Meyer-Lauber heute in Düsseldorf. Das Projekt war in der Planung zunächst auf 300 Schulen begrenzt, inzwischen liegen bereits 380 Bewerbungen vor.
Diese Zahl sei beachtlich. Denn die Schulen hätten eine nur sehr kurze Bewerbungsfrist gehabt und brauchten einen Beschluss der Schulkonferenz, um sich bewerben zu können. Meyer-Lauber: "Für den ganzen Vorlauf war die Zeit sehr knapp bemessen."
Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gesamtschulen aus allen Regierungsbezirken wollen in dem Projekt mitmachen. Die Schulen bekommen jeweils eine Drittel Lehrerstelle zur Verfügung, um zu analysieren, warum Schülerinnen und Schüler bislang sitzen geblieben sind, um auf dieser Grundlage ein Förderprogramm zu erarbeiten. "Wenn wir die Sitzenbleiberquote auch nur annähernd halbieren, spart das Land die Kosten für das Projekt in wenigen Jahren bereits wieder ein, weil die jungen Leute ein Jahr eher aus der Schule entlassen werden" erläuterte der GEW-Landesvorsitzende. Mit Blick auf die pädagogische Intention des Projektes erklärte Meyer-Lauber abschließend: "Wir sind uns pädagogisch sicher, dass sie leistungsfähiger und leistungswilliger sind, als wenn sie sitzen geblieben wären."
Berthold Paschert
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Landesverband Nordrhein-Westfalen
Nünningstr. 11
45141 Essen
Tel.: 0201-29403-12
Fax. 0201-29403-51
mail: berthold.paschert@gew-nrw.de

Österreich
Diese Seite per Email weiter empfehlen
Druckversion
Newsletter abonnieren





