"Für den weiteren konstruktiven Verlauf der Gespräche ist diese Klärung notwendig. Wir wollen nicht, dass der Diskussionsfaden reißt. Die Arbeitgeber sind den Lehrerinnen und Lehrern ein klares Signal schuldig, wohin die Reise geht", sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad zum Abschluss der vierten Verhandlungsrunde am Dienstag in Berlin.
Die GEW-Sprecherin benannte vier Punkte, zu denen die Arbeitgeber in der nächsten Gesprächsrunde Position beziehen müssten. "Die Gewerkschaften wollen eine tarifliche Lösung für alle 200.000 angestellten Lehrkräfte. Ausbildung und Tätigkeit müssen die entscheidenden Kriterien für die Eingruppierung sein", betonte Schaad. "Zudem muss klar sein, dass wissenschaftlich ausgebildete Lehrkräfte nicht schlechter behandelt werden dürfen als andere Akademiker im öffentlichen Dienst. Ost-Lehrkräfte dürfen nicht länger gegenüber den in den westlichen Bundesländern Ausgebildeten benachteiligt werden."
Am Montag und Dienstag sind in den Verhandlungen der GEW und dbb Tarifunion mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) viele Detailfragen aufgerufen und diskutiert worden. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 28. April in Berlin statt.
Ulf Rödde
GEW-Hauptvorstand
Pressesprecher und
verantw. Redakteur "E&W"
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt
Tel.: 069/78973-114
Fax: 069/78973-202
www.gew.de


Österreich
Diese Seite per Email weiter empfehlen
Druckversion
Newsletter abonnieren



