Der BLLV sei praktisch an keinem Gymnasium Bayerns mit Mitgliedern vertreten. Dagegen sei der Bayerische Philologenverband mit seinen rund 23.000 Mitgliedern an den Gymnasien fest verwurzelt und erziele bei Hauptpersonalratswahlen regelmäßig Wahlergebnisse von rund 80 Prozent.
Der bpv-Vorsitzende äußerte seine große Verwunderung darüber, dass der Grund- und Hauptschullehrerverband nun eigene ‚Lösungsansätze für ein erfolgreiches achtjähriges Gymnasium’ ankündige, sein Präsident Klaus Wenzel aber gleichzeitig ganz vehement die Einführung der Gesamtschule in Bayern und damit die Abschaffung des Gymnasiums betreibe. Angesichts einer solch widersprüchlichen Verbandspolitik dränge sich „der Verdacht auf, dass da jemand mit gespaltener Zunge“ spreche. Der bpv-Vorsitzende empfahl dem BLLV abschließend, sich zukünftig wieder auf die Stärkung der Hauptschule zu konzentrieren: „Zuletzt hatte man den Eindruck, der Einsatz des BLLV für die Hauptschule beschränke sich darauf, dieser Schulart das Totenglöcklein zu läuten.“ Vor diesem Hintergrund wundere er sich nicht über Äußerungen von Hauptschullehrkräften, die sich von der derzeitigen Politik der BLLV-Spitze in ihren Interessen nicht mehr vertreten fühlten.
Für den Inhalt verantwortlich:
Peter Missy, Pressesprecher des bpv, E-Mail: pressestelle@bpv.de, Tel. 089/74 61 63 13


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