Was ist zu tun? Klar ist, dass die Schulen mehr finanzielle und personelle Mittel brauchen: Kleinere Klassen, mehr Sozialarbeit an den Schulen und dauerhafte Kontakte der Schulen zu den Elternhäusern - das würde die Bildungssituation von Schülern mit Migrationshintergrund erheblich verbessern.
Der Bundesregierung ist vorzuwerfen, dass sie es bislang versäumt hat, die Bundesländer in die Lage zu versetzen, die genannten Verbesserungen für alle Schülerinnen und Schwüler - ob nun mit oder ohne Migrationshintergrund - umzusetzen und die individuelle Förderung aller Schwüler auszubauen.
Wir können es uns einfach nicht leisten, das Potenzial so vieler Jugendlicher nicht zu nutzen - weder gesellschaftlich, noch ökonomisch. Deutschland braucht gut ausgebildete Schulabgänger und der Migrationshintergrund darf dabei keine Rolle spielen.
Ein höchst bedenklicher Trend im Integrationsbericht 2010:
Migranten, die in Deutschland gute Bildungsabschluesse an Schule oder Uni gemacht haben, kehren unserem Land den Rücken. Sie fühlen sich oftmals diskriminiert und nicht gewollt. Hier brauchen wir in Deutschland eine andere Willkommenskultur, damit alle Bürgerinnen und Buerger mit Migrationshintergrund unser Land und unsere Gesellschaft voranbringen können.
© 2010 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de
Berlin - Veröffentlicht von pressrelations


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