Rund ein Drittel aller Bewerber haben sich bereits im letzten oder vorletzten Jahr schon einmal beworben, wie die Bundesagentur soeben erstmalig in einem Bericht vom 11. August 2010 festgestellt hat.
Der Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands, David Winands, erklärt dazu:
„Die Wirtschaft freut sich derzeit über das größte Wachstumsplus seit Einführung der gesamtdeutschen Statistik 1991. Dieses boomende Wachstum nehmen Experten sogar schon zum Anlass, das Ende der Wirtschafts- und Finanzkrise auszurufen.
In dieser überaus erfreulichen Situation müssen sich die Unternehmen aber auch ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein, für die Berufsausbildung junger Menschen Sorge zu tragen. Trotz sinkendem Bewerberüberschuss können wir uns mit rund 180.000 Bewerbern, die in den vergangenen Jahren keinen dualen Ausbildungsplatz gefunden haben und in hoher Zahl noch in den unterschiedlichsten berufsvorbereitenden "Warteschleifen" parken, überhaupt nicht zufrieden geben.
Die Schüler Union Deutschlands appelliert vor allem daran, diesen Altbewerbern jetzt eine Chance zu geben. Dass ein Drittel aller Ausbildungsplatzsuchenden Altbewerber aus den letzten beiden Jahren sind, ist immer noch eine erschreckend hohe Zahl! Wirtschaft und Gesellschaft dürfen Jugendliche nicht mit der Begründung „ausbildungsunreif“ abschrieben. Stattdessen bedarf es der Kraftanstrengung aller, bestehende Defizite zu beheben. So müssen Ausbildungsbetriebe noch viel stärker auf die ausbildungsbegleitenden Hilfen der Agentur für Arbeit zurückgreifen. Nur wenn auch schwächeren Schülern eine Chance gegeben wird, ist es möglich, den in den nächsten Jahren demographisch absehbaren Fachkräftemangel zu beheben.“
Schüler Union Deutschlands
Inselstraße 1b
10179 Berlin Telefon:


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