Danach plädiert die überwiegende
Mehrheit (85 Prozent) der Befragten für Hilfe zur Selbsthilfe, während
lediglich 6 Prozent mehr Geld für Afrika fordern und 5 Prozent der Ansicht
sind, man sollte ganz auf Unterstützung verzichten.
In der Tat geht es trotz der rund 600 Milliarden Dollar, die den Entwicklungsländern seit Beginn der sechziger Jahre von den Industrieländern überwiesen worden sind, manchen Empfängern – vor allem in Subsahara-Afrika – heute weit schlechter als zu Beginn der Hilfe. Was ging schief? Warum half die Hilfe nicht? Was machen die Geber falsch? Welche strukturellen Defizite hindern die Empfänger daran, sich mithilfe der Hilfe zu „entwickeln“? Die Autoren der aktuellen IP-Ausgabe versuchen, das Durcheinander von Initiativen, Organisationen, Projekten, Theorien und Moden, das sich heute Entwicklungszusammenarbeit nennt, zu entwirren und Klarheit zu schaffen.
Dabei zeigt sich, in den Worten des Afrika-Kenners Bartholomäus Grill: „ Einen Masterplan, der in einer aus den Fugen geratenen Welt menschenwürdige Verhältnisse herstellt, gibt es nicht. Aber es wird allmählich Zeit, Entwicklungspolitik jenseits der humanitären Selbstverpflichtung als globale Strukturpolitik zu begreifen.“
Die Ausgabe 12/07 der IP erscheint am 3. Dezember. Gerne schicken wir Ihnen ein kostenloses Probeexemplar und Informationen über Rabatte für Klassensätze.
INTERNATIONALE POLITIK (IP) ist die führende außenpolitische Zeitschrift Deutschlands. Sie erscheint monatlich und bietet eine Plattform für den Diskurs namhafter Wissenschaftler, Politiker und Publizisten über aktuelle globale Fragen. Ziel ist es, dem Thema Außenpolitik eine größere Aufmerksamkeit zu verschaffen, Debatten anzustoßen, zu vertiefen und zu strukturieren. Die IP wird herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Ansprechpartner: INTERNATIONALE POLITIK, Dr. Joachim Staron, Rauchstraße
17/18, 10787 Berlin,
Tel. 030-25 42 31 49, Fax 030-25 42 31 67, E-Mail: staron@dgap.org, www.internationalepolitik.de


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