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Welche Kompetenzen braucht es für den Berufseinstieg? - "Basiskompetenzen Mathematik" erschienen

Viele Lehrkräfte, aber auch Ausbildende in Betrieben äußern häufig ihre Sorge über den großen Anteil Jugendlicher, die am Ende ihrer Schulzeit nicht über notwendige Basiskompetenzen in Mathematik verfügen. Ihre Einschätzung wird durch Arbeiten der empirischen Bildungsforschung bestätigt. Doch welche mathematischen Kompetenzen brauchen Schulabgänger, um erfolgreich ins Berufsleben starten zu können?




Diese Frage blieb bisher offen – trotz der Bildungsstandards für die unterschiedlichen Schulabschlüsse in den Kernfächern, die die Kultusministerkonferenz in den vergangenen Jahren verabschiedet hat. Für das Fach Mathematik schließt diese Lücke die didaktische Fachpublikation „Basiskompetenzen – Mathematik für Alltag und Berufseinstieg am Ende der allgemeinen Schulpflicht“ (Cornelsen Verlag, 10,- Euro). Die sieben Autoren sind überwiegend erfahrene Mathematik-Didaktiker, die zunächst die nach ihrer Ansicht wichtigsten Kompetenzen definiert haben. Danach wurden mit Unterstützung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Ausbildungsunternehmen befragt. So ist eine Übersicht entstanden, die als Grundlage und Richtschnur für den Mathematikunterricht in der Schule ausgesprochen wichtig, jedoch auch für die Ausbildungsbetriebe interessant ist.

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Ansätzen, leistungsschwache Schüler zu unterstützen. Gezielte Förderung setzt jedoch klare Ziele voraus – man muss definieren, was genau unter Basiskompetenzen verstanden werden soll. Die Beschreibung im Cornelsen-Band orientiert sich an den Bildungsstandards Mathematik, berücksichtigte vorliegende Testaufgaben und deren Lösungshäufigkeiten, und ist entlang der Leitideen in den Bildungsstandards gegliedert: „Als Basiskompetenzen in Mathematik bezeichnen wir die mathematischen Kompetenzen, über die alle Schüler aller Bildungsgänge am Ende der allgemeinen Schulpflicht mindestens und dauerhaft verfügen müssen. Sie sind Voraussetzung für eine eigenständige Bewältigung von Alltagssituationen und die aktive Teilhabe als mündige Bürger am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Sie sind ebenso Voraussetzung für einen Erfolg versprechenden Beginn einer Berufsausbildung und die Ausübung beruflicher Tätigkeiten.

Wer nicht über die Basiskompetenzen verfügt, wird vermutlich nicht hinreichend in der Lage sein, in jenen Situationen ohne Hilfe zurechtzukommen. Diese Schüler müssen rechtzeitig intensiv gefördert werden.“, so die Definition der sieben Autoren des Bandes. In der Cornelsen-Handreichung (inklusive CD-ROM) für Lehrkräfte wird beschrieben, über welche mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten die Schüler am Ende der allgemeinen Schulpflicht mindestens verfügen sollen. Aufgaben illustrieren ergänzend, worauf Bemühungen zur Förderung im Fach Mathematik konkret zielen sollen. Der Band möchte einen Beitrag zur Erarbeitung von konkreten mathematischen Kompetenzerwartungen leisten. Dadurch wird eine Grundlage zur Förderung leistungsschwacher Schüler bereitgestellt. Lehrkräfte werden so mit Materialien und Aufgabenbeispielen unterstützt, den Förderbedarf zu erkennen und die Förderziele zu benennen. Das Buch zeigt auf, dass mathematische Basiskompetenzen über rein algorithmische Rechen-Fertigkeiten hinausgehen und möchte die weitere Diskussion über Basiskompetenzen in Mathematik anstoßen.

Weitere Infos zum Buch unter: http://www.cornelsen.de/lehrkraefte/reihe/r-5926/ra/titel/9783060011872

Die sieben Autoren von „Basiskompetenzen Mathematik“ sind:
CHRISTINA DRÜKE-NOE - Studiendirektorin, zurzeit beurlaubt, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mathematik/Didaktik der Mathematik der Universität Kassel.
GERD MÖLLER - Leitender Ministerialrat a.D. am Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen.
DR. ANDREAS PALLACK - Studiendirektor am Aldegrever-Gymnasium in Soest – Studienseminar Hamm, Lehrbeauftragter am Institut für Didaktik der Mathematik, Universität Bielefeld.
DR. SIEGBERT SCHMIDT - Professor (em.) am Seminar für Mathematik und ihre Didaktik, Universität zu Köln.
URSULA SCHMIDT - Studiendirektorin, zurzeit pädagogische Mitarbeiterin am Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen.
DR. NORBERT SOMMER - Regierungsschuldirektor, Niedersächsisches Landesamt für schulische Qualitätsentwicklung und apl. Professor am Institut für Kognitive Mathematik, Universität Osnabrück.
DR. ALEXANDER WYNANDS - Professor (em.) am Mathematischen Institut im Bereich Mathematik und ihre Didaktik, Universität Bonn.

Grußworte als Wordateien zum Download:

Grußwort der GDM - Basiskompetenzen Mathematik

Grußwort der MNU - Basiskompetenzen Mathematik

Grußwort der IQB - Basiskompetenzen Mathematik

Grußwort der DIHK - Basiskompetenzen Mathematik


| Autor: TeachersNews

Quelle: DIHK


 
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