Der europäische Computerführerschein ermöglicht es Schulen, mit geringen Kosten und niedrigem Verwaltungsaufwand ihren Schülerinnen und Schülern eine ITZertifizierung anzubieten. Medienberaterinnen und Medienberater in den regionalen Kompetenzteams der Lehrerfortbildung in Nordrhein-Westfalen beraten interessierte Schulen und vermitteln bei Bedarf entsprechende Qualifizierungen für Lehrkräfte. Der ECDL stellt einen in vielen Ausbildungsberufen und Hochschulen anerkannten Leistungsnachweis dar.
„Schülerinnen und Schüler, die ihre digitalen Kompetenzen mit einem
internationalen Zertifikat nachweisen, verbessern ihre Chancen auf einen
Ausbildungsplatz“, erklärte Staatssekretär Günter Winands bei der heutigen
Unterzeichnung der Rahmenvereinbarungen mit dem Geschäftsführer der
Dienstleistungsgesellschaft für Informatik mbH (DLGI), Thomas Michel, in
Düsseldorf. Die Schüler erlernen nicht nur den richtigen Umgang mit dem
Computer, sondern erwerben auch Fähigkeiten, die für individuelles und
selbstständiges Lernen wichtig sind.
Die Rahmenvereinbarungen für die Einführung des ECDL in
nordrhein-westfälischen Schulen verhandelte die Medienberatung NRW mit der
DLGI. Den Anstoß für die Einführung des Zertifikats gab ein Landtagsbeschluss
zur Stärkung der Europafähigkeit der Schulen vom März 2007. Dort wurde der
Erwerb von IT-Zertifikaten gefordert, um den Einstieg in die Ausbildung und in
den Beruf zu fördern.
Janina Bogdoll-Lange
Pressestelle - Sekretariat -
Ministerium für
Schule und Weiterbildung
des Landes NRW
Völklinger Straße 49
40221
Düsseldorf
Tel.: 0211/5867-3506
Fax.: 0211/5867-3225
mailto:janina.bogdoll-lange@msw.nr
w.de
www.schulministerium.nrw.de


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