"Das Volk Gottes wird sich nicht von dem unbedeutenden Geschwätz des Augenblicks beeinflussen lassen“, sagte Angelo Sodano, der Vorsitzende des Kardinalskollegiums am vergangenen Sonntag zu Papst Benedikt XVI im Vorfeld der Ostermesse. Das "unbedeutende Geschwätz" bezog sich natürlich auf die Missbrauchsfälle, die auch in der katholischen Kirche vorgefallen sind.
Für mich stellt sich jetzt unter anderem auch die Frage, wie beispielsweise die ReligionslehrerInnen in Zukunft noch über die römisch-katholisch Kirche mit Ihren Schülern reden sollen, angesichts dieser, ich muss es so sagen, Unverschämtheit gegenüber den Opfern, dieser, auch von Mitgliedern der katholischen Kirche begangenen Missbrauchsfälle.
Es tut mir Leid, wenn ich dem einen oder anderen Katholiken zu Nahe trete sollte, aber ist das die angemessene Sprache einer Kirche, die unsere Wertvorstellungen geprägt hat und prägen will?
Es soll auch Schüler geben die [noch] Nachrichten verfolgen! Wie kann man dann eine solche Reaktion rechtfertigen? Bevor Sie mir nun böse E-Mails schreiben, möchte ich nur anmerken, dass 90 % Prozent der Bundesbürger der Meinung sind, dass diese "Botschaft"unangebracht war. Der Schaden, den "unser Papst" angerichtet hat, ist irreparabel!
Wenn Sie eine weitere Meinung lesen möchten, empfehle ich Ihnen den Artikel von Patrik Schwarz in der Zeit mit dem Titel: "Die Kirche teilt aus" - http://www.zeit.de/2010/15/01-Kirche-Vatikan .
Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen,
Jürgen Spaniol, Redaktion TeachersNews


Österreich
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