Die Probleme sind doch die Klassengrößen, der Lehrermangel, die anstehende Veränderung der Besoldungsstruktur und so weiter und sofort. Die Liste der wirklichen Probleme ließe sich mühelos verlängern und sind hinreichend bekannt. Denn was nützt es, wenn Lehrer vor einer Klasse mit 33 Schülern stehen und die Anstalt jetzt vielleicht Realschule Plus oder Mittelschule heißt? Ist Ihnen damit geholfen?
Mich interessiert auch das Etikett auf einer Weinflasche nur äußerst peripher, denn es geht doch um den Wein, also um den Inhalt und nicht um das Äußere.
Gern lese ich dagegen eine Nachricht: "Brennpunktschule: Unternehmer bezahlt Intensiv-Unterricht" Mit "nur" 30.000 Tausend Euro im Jahr finanziert da ein Unternehmer eine Teilzeitbeschäftigung von vier Pädagoginnen, die sich intensiv um die Problemkinder kümmern. Und er hat Erfolg!
[Nachzulesen unter: www.teachersnews.net ].
Die Initiative finde ich beispielhaft, zeigt sie doch deutlich, dass eine individuelle Förderung Erfolge bringt. Unsere Bildungspolitiker sollten sich davon eine Scheibe abschneiden und die richtigen Schlüsse ziehen.
Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen,
Jürgen Spaniol, Redaktion TeachersNews


Österreich
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