Drei Viertel der Befragten vermuten, dass Anglizismen im deutschen Sprachgebrauch weiter zunehmen werden. Auch für die Europäische Union ist Mehrsprachigkeit im Rahmen der grenzüberschreitenden Integration wichtig. Ziel der EU und des Europarats ist es, dass jeder Bürger neben seiner Muttersprache zwei weitere Sprachen beherrscht.
Ein weiteres Ergebnis der EX-word-Studie lässt vermuten, dass dieses Ziel noch nicht erreicht ist: Obwohl Menschen mit Hauptschulabschluss mehrheitlich den englischen Begriffen positiv gegenüber stehen, kannten sie deutlich weniger der in der Studie abgefragten Anglizismen. So haben 62 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss den Ausdruck „Public Viewing“ noch nie gehört. Dies gaben nur 22 Prozent der Befragten mit Abitur an. 21 Prozent der Befragten mit Abitur, die „Outsourcing“ nicht kannten, stehen 73 Prozent der Befragten mit Hauptschulabschluss gegenüber. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass die Befragten zum Teil Begriffe verwenden, ohne die Bedeutung erklären zu können – beim Begriff „Making of“ trifft dies auf doppelt so viele Befragte mit Hauptschulabschluss (18 Prozent) wie auf Personen mit Abitur zu. Dr. Mario Oesterreicher vom Sprachzentrum der Universität Nürnberg-Erlangen: „Ohne ausreichende Englischkenntnisse ist es schwer, mit den vielen Anglizismen zurecht zu kommen, die inzwischen in unsere Sprache eingeflossen sind. In Zukunft wird es eine wichtige Aufgabe für alle Schulformen sein, diese Kenntnisse zu vermitteln.“
Weitere Informationen finden Sie unter: www.EX-word.de
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Alexandra Mankarios, Mann beißt Hund – Agentur für Kommunikation GmbH Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg, Telefon: +49 (0)40 890 696-16, Fax: +49 (0)40 890 696-20, E-Mail: am@mann-beisst-hund.de


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