Dafür stieg der Anteil derjenigen Studienberechtigten, die direkt nach dem
Erwerb der Hochschulreife ins Studium wechselten, gegenüber 2004
deutlich auf 43 %. 2005 immatrikulierten sich also anteilsmäßig mehr
Studienberechtigte zum frühest möglichen Zeitpunkt an einer
Hochschule.
Dies sind zentrale Ergebnisse des Berichts
"Studienberechtigte 2005 -
Übergang in Studium, Ausbildung und Beruf"
der HIS
Hochschul-Informations-System GmbH.
Erstmalig gleiches Niveau von Männern und Frauen
Zwischen 2004 und 2005 sind ausschließlich die Männer
für den
Rückgang in der Studierquote verantwortlich: Die Quote der
weiblichen
Studienberechtigten blieb stabil. Damit liegt die Studierneigung
von
Männern und Frauen bei den Studienberechtigten 2005 erstmals auf
gleichem Niveau.
Hauptgrund für Studienverzicht: Wunsch nach
finanzieller
Unabhängigkeit
Zwei Drittel derjenigen Studienberechtigten, die auf
die Aufnahme
eines Studiums verzichten, begründeten dies mit dem Wunsch,
möglichst
bald finanziell unabhängig zu sein. Zwei von fünf Befragten
begründeten ihren Verzicht mit stärkerem Interesse an einer
praktischen
Tätigkeit. Jede(r) Vierte fühlte sich für den Fall, dass
Studiengebühren
eingeführt werden, finanziell überfordert.
Wirtschaftswissenschaften beliebteste Studienrichtung
Beliebteste Studienrichtungen blieben
Wirtschaftswissenschaften
(12 % aller Studienberechtigten) und die
Lehramtstudiengänge (10 %).
7 % der Studien- berechtigten haben sich für
Maschinenbau
entschieden. Elektrotechnik blieb auf dem 2002 erreichten
Tiefstand
von 2 % - hier ist auch 3 Jahre später keine Trendwende
abzulesen.
Ebenfalls lediglich 2 % der Studienberechtigten entschieden sich
für
ein Fach aus dem Bereich Mathematik/Informatik.
Bachelor-Abschlüsse weiter im Aufwind
Zusammengenommen waren Diplome an Fachhochschulen und
Universitäten auch 2005 die am häufigsten angestrebten
Hochschulprüfungen. 28 % aller Studienberechtigten haben sich für
diese
Studiengänge entschieden (12 % an einer Fachhochschule, 16 % an
einer
Universität). 16 % wählten einen Bachelor-Studiengang (jeweils
8 % an
Fachhochschulen und Universitäten). Im Vergleich dazu strebten
2004
lediglich 9 % der SchulabgängerInnen den Bachelor an. Damit
haben sich
erstmals seit Einführung der konsekutiven Studiengänge
ebenso viele
Studienberechtigte für einen Bachelor (an Universitäten
und
Fachhochschulen) wie für ein Universitätsdiplom entschieden.
Die gesamte Publikation steht als PDF-Download
kostenlos zur
Verfügung unter
http://www.his.de/Service/Publikationen/FH/Pdf/fh-200606.pdf
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Nähere Auskünfte:
Dr. Christoph Heine Telefon
0511-1220-257 E-Mail heine@his.de
Julia Willich
Telefon 0511-1220-166 E-Mail willich@his.de
Pressekontakt:
Theo Hafner
Telefon
0511-1220-290
E-Mail hafner@his.de


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