Nachrichten Service Rubriken Grundschule Sek. I Sek. II Förderschulen Sonstiges Shop

Wo es digitale Literatur gibt - Bücher im Internet lesen

(RP) Als Larry Page und Sergei Brin 2004 bei der Frankfurter Buchmesse auftraten, verkündeten sie ein ehrgeiziges Ziel. Die beiden Google-Gründer wollen alle Bücher dieser Welt ins Internet stellen. Vier Jahre später ist nicht nur Google dabei, den Traum allmählich Wirklichkeit werden zu lassen.




Viele Bücher stehen inzwischen online zum Lesen bereit. Zu unterscheiden ist dabei zwischen Volltexten und eingeschränkten Einsichten, also kompletten Büchern und Auszügen, die einen ersten Überblick über ein Buch geben und auf diese Weise zum Kauf anregen sollen.

 

Das Urheberrecht spielt dabei eine gewichtige Rolle. Nur Texte, bei denen dieses Recht bereits erloschen beziehungsweise freigegeben wurde, können komplett ins Internet gestellt werden. In der Regel ist das erst 70 Jahre nach dem Tod eines Autors der Fall. Deshalb sind im Internet beispielsweise keine Bücher von Thomas Mann zu finden. Er starb 1955. Das Urheberrecht beruhigt auch den Buchhandel. „Dadurch ist das Internet keine echte Konkurrenz für das gedruckte Buch“, sagt Claudia Paul, Sprecherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

 

Eigene Plattform Libreka

Der Branchenverband hat mit Libreka (www.libreka.de )eine eigene Plattform im Internet geschaffen. Hier finden sich Auszüge von Büchern, die Verlage oder Autoren eingereicht haben – auch aktuelle Titel. Es gibt Cover-Ansichten und die Darstellung der Texte lässt sich bequem vergrößern und wieder verkleinern. Nachteil der Seite: Drucken oder Speichern kann man die Texte nicht.

 

Das ist bei Marktführer Google anders. Die Texte kann man als PDF-Version speichern und ausdrucken. Dafür braucht man lediglich den „Acrobat Reader“ der Firma Adobe. Die PDF-Darstellung ist komfortabler. Die Ansicht ist beliebig zu vergrößern oder verkleinern, das nervige Rauf- und Runterscrollen der Seite entfällt.

 

Die Buchsuche ist direkt abrufbar unter books.google.de. Wer auf der Hauptseite www.google.de seine Suche mit den Worten „Buch über“ beginnt, wird zudem auf die Möglichkeit der Online-Buchsuche aufmerksam gemacht. Wer sich einen Zugang zulegt, kann eine Art digitale Bibliothek bei Google einrichten.

 

Über eine Million Bücher

Weit über eine Million Bücher seien bereits online, erklärt ein Sprecher von Google Deutschland. Manche sind Volltext-Ausgaben, von anderen sieht man maximal 20 Prozent. Wer nach dem Einlesen Gefallen an einem Buch findet, kann sofort per Mausklick bei ausgewählten Partnern bestellen.

 

Neben Google die bekannteste Bücher-Plattform ist das „Project Gutenberg“ (www.gutenberg.org). Hier finden sich mehr als 20 000 vor allem englischsprachige, aber auch deutsche Werke. Auch hier kann man die Texte speichern und drucken – nur nicht als PDF. Ebenfalls über eine eigene Darstellungsform verfügt „Wikisource“ (www.wikisource.de), ein Schwesterprojekt des Mitmach-Lexikons „Wikipedia“. Die Volltexte oder Auszüge kann man drucken, ein Speichern ist dagegen nicht möglich.

 

Quelle RP-Online.de

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/digitale/529333


 
 Diese Seite per Email weiter empfehlen  ·   Druckversion
 · 
 Newsletter abonnieren

 


Bestellen Sie gleich hier Ihren Newsletter:
Ihr Name:

Ihre Emailadresse:


Produkte aus unserem Shop:
Lebenskrisen als Chance zum Neubeginn
Anzeige
Beamtendarlehn
Anzeige
Anzeige
Naturamed
Anzeige
steuertipps.de
Anzeige
FWU-Shop
Copyright © 2007 TeachersNews
Hosted by Oberdieck Online GmbH       an den Seitenanfang springen