In der virtuellen Wohnung finden sich in einer Jukebox dann die Musikstücke, auf den Bücherregalen die Literatur, die der Benutzer in seinem Profil angegeben hat. Beides lässt sich mit Seiten wie Amazon oder iTunes verlinken, so dass man die Inhalte gleich kaufen kann.
Einmal angemeldet können Anwender andere Avatare innerhalb der 3D-Darstellung der besuchten Website sehen und sich per Chat mit ihnen austauschen. Um Staus auf einer Seite zu vermeiden, lässt ExitReality aber nur fünfzig Besucher pro 3D-Raum zu. Die Zahl der Räume pro Site ist unbegrenzt. Webseitenbetreiber können die Darstellung selbst gestalten.
Danny Stefanic, der australische Gründer von ExitReality, will mit seinem Programm das Web für 3D-Werbung öffnen, die eine kreativere Präsentation von Produkten und eine höhere Markendurchdringung erlaube. „Werber können durch 3D sogar Banneranzeigen ansprechender gestalten. Zum Beispiel könnte das Banner von einem virtuellen Flugzeug flattern, das auf dem Bildschirm herumfliegt.“
Seiner Ansicht nach stellt die dreidimensionale Darstellung eine neue Herausforderung für das digitale Zeitalter dar. Bislang sei dieser Medientyp noch nicht im Massenmarkt angekommen. Er selbst sieht 3D neben Texten, Bildern, Audio und Video als eine eigene Medienform.
ExitReality steht kostenlos zum Download zur Verfügung. Das 3,5 Megabyte große Programm arbeitet mit dem Internet Explorer und dem Firefox zusammen, derzeit aber nur auf Rechnern mit Windows-Betriebssystem.


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