Die Initiative „SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.“ weist aus diesem Anlass darauf hin, dass persönliche Daten nicht ins Netz gehören und Eltern mit ihren Kindern über das Thema Datensicherheit sprechen sollten.
Einem jungen Wissenschaftler ist es gelungen, Millionen von Informationen und Bildern aus dem sozialen Netzwerk herauszufiltern. Nützlich war dabei vor allem, der unbedachte Umgang der Nutzer mit persönlichen Daten. Informationen waren allen Mitgliedern im Netzwerk zugänglich, darunter z.B. Alter und Geschlecht, Hobbys oder politische Einstellungen sowie private Fotos.
Kinder können vielfach nicht die Risiken erfassen, die mit der Datenpreisgabe verbunden sind. Umso wichtiger ist es, dass sie bei der Einstellung ihrer Profile von ihren Eltern unterstützt werden. Besonders sensible Daten gehören gar nicht ins Netz, z.B. der vollständige Name, Adressen oder Telefonnummern. Unverzichtbar sind außerdem Sicherheitseinstellungen. SCHAU HIN! hat dazu Empfehlungen zusammengestellt, z.B. wie bei schülerVZ - Profilen eine größtmögliche Sicherheit erreicht werden kann. Besonders wichtig sind spezielle Einstellungen, um die Einsicht in die eigenen Profile nur befugten Personen vorzubehalten.
So können Kinder ihr schülerVZ Profil sicherer machen
Bei vielen Kindern ist das schülerVZ das erste soziale Netzwerk, bei dem sie sich anmelden. Für eine Registrierung ist eine Einladung eines anderen Mitgliedes notwendig.
Wenn Ihr Kind eine solche Einladung erhält und den Wunsch äußert, ein Profil anzulegen, sollten Sie ihm bei den ersten Schritten helfen. Entscheiden Sie gemeinsam, welche Informationen das Profil enthalten soll und suchen Sie zusammen ein Foto aus. Darauf sollte das Kind nicht eindeutig zu erkennen sein. Von weitem oder der Seite oder auch mit Mütze oder Sonnenbrille lässt sich ein Foto nur schwer einer bestimmten Person zuordnen. Persönliche Daten wie Handy- oder Telefonnummer, Anschrift oder E-Mailadresse sind für Fremde aus dem Internet tabu und sollten gar nicht veröffentlicht werden.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind auch darüber, dass es nur Freundschaftsanfragen von Personen annehmen soll, die ihm auch persönlich bekannt sind. Wichtig ist es ebenfalls, zu vermitteln, dass auch im Internet ein respektvoller Umgang mit anderen wichtig ist. Niemand möchte beleidigt und gemobbt werden oder ein Foto von sich im Netz finden, ohne vorher zugestimmt zu haben.
Eine detaillierte Anleitung, wie Profile bei schülervz sicherer gemacht werden können, finden Sie im Anhang dieser Mail und unter www.schau-hin.info.
„SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. „SCHAU HIN!“ informiert Eltern über die Angebote moderner Medien, wie Fernsehen, Internet, Mobilfunk und Computerspiele, und gibt Hilfestellung, für den kindgerechten Umgang mit Medien.
Mehr Informationen unter www.schau-hin.info.
Meike Ullrich
komm.passion GmbH -


Österreich
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