Laut einer Erhebung der Media-Agentur Media&Things GmbH wollen 67% der
Türken in Deutschland persönlich fasten und sich an religiöse Pflichten des
Ramazans halten. 22% hingegen wollen sich der Fastenzeit nicht anschließen.
Rund ein Drittel der fastenden verändern auch ihre Einkaufsgewohnheiten. So
wird mehr Geld für Lebensmittel ausgegeben (bei 46% bleibt das gewohnte
Verhalten, nur 6% kaufen preisbewußter ein). Nach einem Monat wird durch ein
dreitägiges Zuckerfest die Fastenzeit abgeschlossen. Hierbei werden auch Kinder
beschenkt. Rund 60% der Türken geben an, Kinder, Freunde und Verwandte
bescheren zu wollen (27% planen keine Käufe).
Im Durchschnitt werden
129 Euro für Geschenke ausgeben (33,4% bis zu 100 Euro, 15% zwischen 100 bis
200 Euro und rund 5% zwischen 200 bis 300 Euro).
"Unternehmen sollten
in dieser Zeit sehr sensibilisiert mit gläubigen Arbeitnehmern umgehen" so
Hakan Günay (35), Geschäftsführer der Werbe- und Media-Agentur
Media&Things, die sich auf interkulturelle Kommunikation spezialisiert hat.
Der Entzug sei keinesfalls zu unterschätzen. Mit gezielten Massnahmen könne
insbesondere der Handel in Deutschland auch von der Fastenzeit profitieren,
wenn die richtigen Botschaften übertragen werden. Schweinchen als werbliche
Leitfiguren mit "saubilligen" Angeboten dürften interessante und relevante
Zielgruppen komplett verfehlen.
In Deutschland leben rund 3,5 Millionen
Muslime aus über 40 Staaten. Jährlich geben allein die Türken für Bescherungen
rund 140 Millionen Euro aus, was besonders für die Entscheider der
Werbewirtschaft und den Handel interessant ist.
Für die Umfrage wurden
rund 7.800 Türken telefonisch interviewt (Data4U).
Aussender: Media&Things GmbH
Ansprechpartner: Hakan Günay
email: hg@mediaandthings.com
Tel. +498932164970

Österreich
Diese Seite per Email weiter empfehlen
Druckversion
Newsletter abonnieren






