
Herbert Brandl ist der Künstler des österreichischen Beitrags zur 52. Internationalen Kunstausstellung der Biennale von Venedig, die vom 10. Juni bis 21. November 2007 zu sehen sein wird.
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Herbert Brandl im Österreichischen Pavillon / in the Austrian Pavilion
Foto / photo: Piero Codato, Cameraphoto Arte, Venice
„Gerade zum Zeitpunkt einer breiten Wiederentdeckung der Malerei in der aktuellen Kunst scheint es überfällig, diese herausragende Position heutiger Malerei im besonderen Rahmen der Biennale von Venedig vorzustellen“, sagt Robert Fleck, Kommissär des österreichischen Beitrags. Es wird der einzige Nationalpavillon in Venedig sein, der von einem Maler mit internationaler Karriere bespielt wird.
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Installation im Garten des Österreichischen Pavillons der Biennale von Venedig 2007. Herbert Brandl, Ohne Titel, 2007, Öl auf Leinwand, 250 x 501 cm, Courtesy Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien
Foto: Cameraphoto Arte, Venice
Herbert Brandl hat seit über zwanzig Jahren ein malerisches Werk von internationaler Dimension geschaffen, das in besonderem Maße die Möglichkeiten der Farbe auslotet. Die Malerei von Herbert Brandl stellt eine der wenigen Positionen aktueller Malerei dar, die sowohl im figurativen Bereich wie auch in der Abstraktion bedeutende Beiträge zur gegenwärtigen Malereidiskussion leistet. Eine Reihe von Beteiligungen bei wichtigen Ausstellungen („documenta 9“, Kassel 1992, „Painting on the Move“, Basel 2002) und Einzelausstellungen in bedeutenden Häusern wie Kunsthalle Bern, Wiener Secession, Kunsthalle Basel und Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz, machten die Malerei von Herbert Brandl zu einer Referenz dafür, wie gemalte Bilder jenseits der ästhetischen Konzepte der Moderne die Räume und Geschwindigkeiten der Gegenwart darzustellen vermögen.
Herbert Brandl präsentiert im österreichischen Pavillon der 52. Kunstbiennale dreizehn neue Bilder, die in den letzten Monaten entstanden. Einzelwerke sind ebenso zu sehen wie Serien, Bilder unterschiedlichen Formats und gegenständliche wie ungegenständliche Gemälde.
Herbert Brandl wurde 1959 in Graz geboren und lebt und arbeitet in Wien. Er studierte von 1978 bis 1982 an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien, unter anderem bei Peter Weibel, und lehrt seit 2004 als Professor für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf.
Wer mehr über den Künstler erfahren will, findet eine Fülle von Material auf der Website des Österreichischen Beitrags zur Biennale. U.a. sind dort Texte von Julian Heynen, Hans Ulrich Obrist, Peter Pakesch und Matthias Prinzhorn über Herbert Brandl zu finden sowie Material zur Geschichte des österreichischen Pavillons und dem diesjährigen Aufbau.
www.biennale07.at
Die Ausstellung im Österreichischen Pavillon entsteht im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und wird mit der Kunstsektion des Ministeriums koordiniert.
Katalog
Es erscheint im Juni ein Katalog im Hatje Cantz Verlag mit Texten von Philipp Kaiser, Konservator am Museum für Gegenwartskunst in Basel und Kurator am Museum of Contemporary Art in Los Angeles, und Robert Fleck, Kommissar der Österreichischen Pavillons und Direktor Deichtorhallen Hamburg.
Biennale-Büro
Österreichischer Pavillon 52. Kunstbiennale Venedig
Leiterin: Daniela Stern
Dornbacherstrasse 59
A-1170 Wien
Email: office@biennale07.at
Tel:



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