Das bringe zwar das christliche Abendland nicht unmittelbar in Gefahr, sagt der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) anlässlich der bevorstehenden Festtage, zeige aber doch, dass christliche Werte in der heutigen Gesellschaft eher sicher weggeschlossene Luxusgüter für wenige als gängige Massenhandelsware seien.
Der gewerkschaftliche Berufsverband VBE, der aus konfessionell orientierten Lehrerverbänden hervorgegangen ist und der in der Präambel seiner Satzung auf den christlichen Glauben und das entsprechende Menschenbild verweist, bedauert, wenn aus allzu übertriebener Toleranz und falsch verstandener Weltoffenheit die christlich-abendländische Kultur auf heimatlichen Boden immer mehr zurückgedrängt, ja verleugnet wird und dadurch für die Gesellschaft an Bedeutung verliert.
Es dürfe nicht so weit kommen, warnt der VBE-Sprecher, dass Christen aus reiner Angst vor möglichen Verstößen gegen den Gleichheitsgrundsatz und vor lauter „Political Correctness“ ihren Glauben immer mehr verstecken oder gar die eigene religiöse Identität aufgeben.
Auch ein zusammenwachsendes Europa unterdrückt die spezifischen Eigenheiten der verschiedenen Regionen nicht, sondern versucht, überlieferte und bewährte kulturelle Besonderheiten zu bewahren und damit die Menschen zu stärken. Um wie viel mehr müsse diese Einsicht für den Glaubensbereich gelten, behauptet der VBE-Sprecher. Gerade das Weihnachtsfest sollte Anlass sein, wieder verstärkt christliche Grundwerte wie soziale Verantwortung für alle, Friedfertigkeit, Nächstenliebe, Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft in den Fokus der Gesellschaft zu rücken - auch und erst recht in den Schulen des Landes.
Verband Bildung und Erziehung (VBE) - Baden-Württemberg
Landesgeschäftsstelle Stuttgart, Panoramastraße 31, 70174 Stuttgart, Tel. 0711/2293146Pressesprecher: Michael Gomolzig - Telefon 07181/82179 dienstlich: 07151/750310

Österreich
Diese Seite per Email weiter empfehlen
Druckversion
Newsletter abonnieren






