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Beleidigungen und Bloßstellungen: Jugendschützer überprüfen "Deutschland sucht den Superstar"

München (RPO). Jugendschützer beschäftigen sich mit der neuen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar". Die Sendung zeichne sich durch "Beleidigungen und Bloßstellungen der Kandidaten sowie unterstes Sprachniveau" aus, befindet die Kommission für Jugendmedienschutz.



Vorsitzender Wolf-Dieter Ring kritisierte , Bohlen als Identifikationsfigur stelle "antisoziales Verhalten" als cool und Erfolg versprechend dar. Respektlosigkeiten im Umgang miteinander gehörten zur Machart der Sendung.

 

Offenbar handele es sich "nicht um singuläre Entgleisungen", sondern um eine bewusste Inszenierung des Senders. Deshalb habe die Jugendschutz-Kommission der Landesmedienanstalten ein Prüfverfahren gegen RTL wegen "möglicher sozialethischer Desorientierung von Kindern und Jugendlichen" eingeleitet.

 

Bei der KJM gingen Ring zufolge auch Beschwerden von Zuschauern wegen der Sendung ein. Aufgrund der Sendezeit von 20.15 bis 21.15 Uhr sei davon auszugehen, dass das Casting von Jugendlichen ab zwölf Jahren gesehen werde. Es bestehe also ein Problem­potenzial für Kinder und Jugend­liche.

 

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich am 2. April 2003 konstituiert. Sie nimmt gemäß dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag die Aufsicht über Rund­funk und Telemedien wahr.

 

Quelle: RP-Online

http://www.rp-online.de:80/public/article/aktuelles/gesellschaft/m edien/399578

 

 


 
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