Am 23. April 1956 sorgte eine Entdeckung aus der Berliner
Unterwelt für
Furore: Russische Telefontechniker spürten einen
Spionagetunnel auf. Die
CIA hatte die 450 Meter lange
High-Tech-Lauschhöhle gebaut, der britische
Geheimdienst SIS die
Leitungen angezapft. Elf Monate lang versorgte diese
Informationsröhre die Tonbandgeräte der Westalliierten. Doch wussten
die Russen tatsächlich nicht Bescheid? War die "spektakuläre
Entdeckung" vielleicht nur inszeniert?
Insider vermuten: Der britische Doppelagent George Blake hatte
den
KGB bereits vor Inbetriebnahme des Tunnels in Kenntnis gesetzt. Um
ihren Informanten zu schützen, duldete die Sowjetunion die
feindlichen
Abhörmaßnahmen eine gewisse Zeit und wartete auf eine
günstige Gelegenheit,
"zufällig" hinter das Geheimnis zu kommen.
Bis heute wird die "Operation Gold" von Washington als streng
geheim eingestuft. Doch wer wusste damals davon?
Der größte Geheimdienst-Coup des Kalten Krieges. Was steckt
hinter
der "Operation Gold"? - zu sehen am Sonntag, den 13. August, um
19.00
Uhr bei "Wunderwelt Wissen Spezial" auf ProSieben.
Bei Fragen:
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Kommunikation/PR
Dagmar Müller,
Patrick Kügle Foto: Wencke Nöthhorn
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