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EU-Umdenken bei Computerspielen positiv

„Endlich bekennt sich die EU zum Jugendmedienschutz“, betont der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger im Zusammenhang mit den jüngsten Vorschlägen der EU-Kommissarinnen Viviane Reding und Meglena Kuneva, den Schutz vor gewaltverherrlichenden Computerspielen zu verbessern.




 „Es ist höchste Zeit, dass durch die EU ein deutliches Signal gegen Killerspiele gesetzt wird“, so Eckinger. „Besonders positiv sehe ich, dass die EU- Kommission den hohen Standard des deutschen Jugendmedienschutzes anerkennt und nicht mehr als Hindernis für freizügigsten Wettbewerb kritisiert.“

 

 

Die EU sei lernfähig, freut sich Eckinger. „Der Nasse Schwamm des VBE an Frau Reding hat Wirkung gezeigt.“ Die Kommissarin hatte den Negativpreis 2006 für den neoliberalen Versuch der EU-Kommission bekommen, den Jugendschutz in Europa und insbesondere in Deutschland dem kommerziellen Wettbewerb zu opfern.

 

Der VBE konnte in der Debatte um die neue EU-Fernsehrichtlinie seine Forderung durchsetzen, dass die in Deutschland geltenden hohen Standards des Jugendmedienschutzes nicht durch Brüssel untergraben werden. ­

 

Quelle: Verband Bildung und Erziehung (VBE)

 


 
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