Bekannte Vertreter der Medienpädagogik betonen, dass Medienkompetenz eine wichtige Voraussetzung zur Teilhabe an der Informations- und Mediengesellschaft sei; sie müsse daher umfassend in allen Bildungsbereichen gefördert werden. Prof. Dr. Horst Niesyto von der PH Ludwisburg beklagt, dass die Medienpädagogik bislang keinen festen Platz an Schulen und Hochschulen habe; gerade angehende Pädagogen sollten stärker als bisher dafür sensibilisiert werden, dass man die vorhandenen Medienerfahrungen von Kindern und Jugendlichen für Bildungsprozesse nutzen kann. Prof. Dr. Dieter Spanhel von der Universität Erlangen-Nürnberg analysiert die medienkritische Position einer ZEIT-Autorin; er hält die Sorgen um die möglichen negativen Folgen der Mediennutzung zwar für berechtigt, wirft dieser Medienkritik jedoch vor, unnötig Ängste zu schüren und damit die Auseinandersetzung über eine vernünftige Nutzung der digitalen Medien zu erschweren.
Die weiteren Themen: Computer und Internet in der Kita: Wie kommt die Medienqualifizierung bei Erzieherinnen und Erziehern an? Astronomie: Was lässt sich am Himmel beobachten? Ausbildung: Welche Chancen haben lernschwache Jugendliche? Berufsorientierung: Wie entsteht ein multimediales Berufsbild?
Der Themendienst „Neue Herausforderungen der Medienpädagogik“ steht zum kostenlosen Download bereit unter http://www.schulen-ans-netz.de/presse/themendienst/themendienst2009/themendienst0309.php
Schulen ans Netz e.V. ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Telekom AG. Der gemeinnützige Verein mit gesamtgesellschaftlichem Bildungsauftrag ist ein Kompetenzzentrum für die Nutzung digitaler Medien in der Bildung.
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