Das Portal steht in der Kritik, ein Lehrer-Pranger zu sein, über den sich Schüler rächen. Bernd Dicks, Mitbetreiber von spickmich.de, wehrt sich in der ZEIT gegen diesen Vorwurf: "Zwei Drittel der Lehrer haben eine 1 oder eine 2 vor dem Komma. Nur fünf Prozent eine 5 ... Ich finde, das ist ein sehr gutes Zeugnis für die Lehrer." Die klagende Pädagogin sieht sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt, da sie auf spickmich.de mit einer Note von 3,8 relativ schlecht bewertet wurde.
Spickmich.de ist ein soziales Netzwerk im Internet, auf dem Schüler ihre Lehrer anonym benoten können. Dafür gibt es zehn Kategorien von "beliebt" und "gut vorbereitet" bis "menschlich". Aus allen Bewertungen ergibt sich eine Gesamtnote. Drei Kölner Studenten haben die Plattform im Februar 2007 gegründet. 550 000 Schüler haben sich nach Angaben von spickmich.de bereits registriert, 250 000 Lehrer wurden bisher benotet. Kritiker bemängeln die Manipulierbarkeit der Lehrer-Noten: Es werde nicht kontrolliert, ob sich Nutzer an einer fremden Schule oder mit einer falschen Identität registrieren.
Originaltext: DIE ZEIT Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/pm/9377
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Das komplette ZEIT-Gespräch der ZEIT Nr. 11 vom 6. März 2008 senden wir Ihnen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de )


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