"Sicherlich bedeutet die Inventur für die Kommunen ein hohes Arbeitsaufkommen", so Bärbel Beuermann, stellvertretende Landessprecherin DIE LINKE. NRW, "aber dass in Einzelfällen öffentliche Schulträger angekündigt haben, sich die Hilfestellung von Lehrkräften für die Inventurarbeiten zu sichern, ist ungeheuerlich."
Sie weist darauf hin, dass nach geltender Rechtslage die Inventarisierung schulischen Vermögens eine den äußeren Schulangelegenheiten zuzurechnende Aufgabe der öffentlichen Schulträger ist, die mit eigenem Personal durchzuführen ist. "Durch den permanenten Stellenabbau in den Kommunen, der jedoch von immer mehr Aufgabenzuweisungen durch das Land noch potenziert wird, versuchen so die Schulträger, fehlendes erforderliches Personal zu kompensieren," so Beuermann.
Sie rät allen Lehrern und Lehrerinnen, denen diese Inventar- bzw. Inventurarbeiten angeordnet werden, sich an ihre Gewerkschaft, bzw. an ihre Verbände zu wenden.
Kontakte:
o Stellvertretende Landessprecherin DIE LINKE. NRW: Bärbel Beuermann, Mobil: 0179-2004022
o Pressesprecher DIE LINKE. NRW: Ralf Michalowsky, Mobil: 01577-3298765


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