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[RP] Die Seenotretter: Über Bürgermut und Bürgersinn

Unter dem Motto „Die Seenotretter: Über Bürgermut und Bürgersinn in Mainz“ wird im Museum für Antike Schiffahrt des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) vom 2. März bis zum 8. April 2012 eine Sonderausstellung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gezeigt.




Wenn in der Nord- und Ostsee ein Schiff verunglückt ist die im Jahre 1865 gegründete DGzRS für den Such– und Rettungsdienst im Seenotfall zuständig. Im Kampf um das Leben von Seeleuten ist die DGzRS täglich mit einer Flotte von über 60 hochmodernen Seenotkreuzern und Rettungsbooten unterwegs. Damals wie heute finanziert sich das Rettungswerk ausschließlich durch freiwillige Spenden und Zuwendungen, ohne Steuergelder. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Bundesgebiet unterstützen heute das deutsche Seenotrettungswerk.

Die Ausstellung thematisiert die vielfältigen humanitären Aufgaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Im Mittelpunkt stehen großformatige Fotos, Schiffsmodelle und Texttafeln, die über Einsatz und Erfolge der DGzRS seit ihrer Gründung im Jahr 1865 informieren.

Justizrat und Notar Dr. Jakob Adolf Lippold
Der in Mainz geborene Dr. Jakob Adolf Lippold trat mit den Seenotrettern bereits erstmals 1866 in Verbindung. Seinen Bemühungen ist die Stiftung von vier Rettungsbooten zu verdanken, die namentlich Mainzbezug aufweisen: Nach erfolgter Genehmigung durch den Großherzog von Hessen, ist dem Rettungsboot der Station Wangeroode der Name »Großherzogin Alice von Hessen« verliehen worden. Weitere Rettungsboote wurden unter den Namen »Frauenlob« (Station Neuharlingersiel), »Walpoden aus Mainz« (Station Juvre, Insel Röm) und »Gutenberg« (Station Heringsdorf) in Dienst gestellt.

Dr. Lippold wurde Ehrenpräsident des Rheinhessischen Bezirksvereins der DGzRS in Mainz und im Juni 1900 Ehrenmitglied der Seenotretter.

1873 regte Dr. Lippold in Oppenheim die Bildung eines Bauvereins an, der die Restaurierung der Oppenheimer gotischen Katharienkirche vorbereiten sollte. Zum Dank für seinen Einsatz um den Erhalt dieses Wahrzeichens erhielt Dr. Lippold die Ehrenbürgerschaft der Stadt Oppenheim.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.rgzm.de


| Autor: TeachersNews

Quelle: Museum für Antike Schiffahrt


 
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