MINT-umfasst die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, in denen Schülerinnen und Schüler verstärkt gefördert werden sollen.
MINT-Bildung sei zentraler Faktor zum Erhalt und Ausbau des Wohlstands in Deutschland, so Sattelberger, der zugleich Vorsitzender von „MINT Zukunft schaffen – Die Initiative der deutschen Wirtschaft“ ist. Wenn Deutschland nicht wieder zu dem führenden MINT-Land werde, könne es zwischen ‚Low-Cost & High Talent‘-Wettbewerbern eingeklemmt werden. Sattelberger führte in seiner Startschuss-Rede weiter aus, die MINT-Köpfe in Deutschland müssten stabilisiert werden, auch und gerade durch die Sicherung von MINT-Nachwuchs auf allen Ebenen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, habe die deutsche Wirtschaft „MINT Zukunft schaffen“ auf den Weg gebracht. Damit aber Deutschland in den nächsten Jahren zum MINT-Land werden könne, brauche es die Gesamtperformance von Entscheidern, MINT-Initiativen und engagierten Partnern, die in „MINT Zukunft schaffen“ einen zuverlässigen und schlagkräftigen Partner fänden.
Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ wird in den kommenden sechs Jahren MINT-Einzelinitiativen bündeln, durch den MINT-Navigator auf www.mintzukunft.de Wege zu ihnen aufzeigen und soll so dazu beitragen, dass MINT-Bildung in Deutschland noch attraktiver wird. Für Nordrhein-Westfalen sind allein 23 Initiativen aufgelistet.
Bei der Auftaktveranstaltung von „MINT Zukunft schaffen“ im Haus der Deutschen Wirtschaft bekräftigte auch Dr. Dieter Hundt, Vorstand der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), in seiner Eröffnungsrede vor zahlreichen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, wie wichtig es sei, Deutschland fit für MINT und damit wieder zu einem erfolgreichen „MINT-Land“ zu machen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Andreas Storm (MdB) hob die Bedeutung der Aktivitäten der deutschen Wirtschaft nachdrücklich hervor.
Nach einem Vortrag von Dr. Hans-Peter Klös mit dem Titel „Fachkräftemangel in Deutschland – Ausmaß und gesamtwirtschaftliche Konsequenzen“ diskutierten Dr. Roland Delbos (Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT), Wolfgang Gollub (Think Ing., Gesamtmetall), Prof. Dr. Susanne Ihsen (TU München), Peter Langer (German Scholars Organization) sowie Dr. Ekkehard Winter (Deutsche Telekom Stiftung) unter der Moderation von Dr. Volker Meyer-Guckel (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft) die MINT-Situation und ihre Perspektiven in Deutschland. Im Anschluss gab Thomas Sattelberger für die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ den eigentlichen Startschuss und schaltete so das Portal frei.
Quelle: MINT Zukunft e.V.
Links zum Thema:


Österreich
Diese Seite per Email weiter empfehlen
Druckversion
Newsletter abonnieren






