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Tiere in Therapie und Pädagogik - Neuer Leitfaden definiert erstmals Qualitätskriterien

Hunde, Katzen, Pferde oder Kleintiere werden dank ihrer positiven Wirkung zunehmend in Therapie und Pädagogik eingesetzt. Jetzt haben die internationalen Verbände ISAAT und ESAAT erstmals die wichtigsten Kriterien für solche Einsätze definiert. Mit Unterstützung der Initiative Zukunft Heimtier ist ein Leitfaden entstanden, der den Einsatz von Tieren weiter professionalisieren soll – eine wichtige Voraussetzung für die breite Anerkennung im Gesundheitswesen.  Bremen, 25. September 2014 – Welche Ausbildung ist nötig, um tiergestützte Therapie durchzuführen? Welche Bedürfnisse haben die Vierbeiner dabei? Was ist zum Schutz der Patienten wichtig?




Diese und weitere Fragen rund um den Einsatz von Tieren im therapeutischen und pädagogischen Kontext beantwortet der neue deutschsprachige Leitfaden „Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Praxis tiergestützter Interventionen“.

Mit der Publikation haben sich die beiden wichtigsten europäischen Verbände für tiergestützte Interventionen erstmals auf Qualitätskriterien für praktische Einsätze geeinigt. Das Autorenteam Dr. Rainer Wohlfarth, Präsident des Verbands ESAAT, sowie Prof. Dr. Erhard Olbrich vom Verband ISAAT behandelt darin unter anderem Aspekte zur Ausbildung von Mensch und Tier, die Auswahl geeigneter Tiere, Haltung und Beförderung von Tieren, Versicherungsfragen  sowie Ziele und Dokumentation der Arbeit.
 
„Da es kaum rechtliche Regelungen für den Bereich der tiergestützten Therapie gibt, haben wir uns auf die wichtigsten Merkmale einer qualitativ hochwertigen Intervention verständigt“, sagt Dr. Rainer Wohlfarth, Präsident des europäischen Verbands ESAAT. „Zum Wohl von Mensch und Tier ist es dringend erforderlich, dass sich unser Feld professionell aufstellt und diese Qualitätskriterien erfüllt.“
 
Um den Anwendern von tiergestützter Therapie und Pädagogik die Umsetzung dieser Kriterien zu erleichtern, haben die Autoren zwei Checklisten angelegt. Damit kann jeder überprüfen, ob sein Projekt die wichtigsten Qualitätsanforderungen erfüllt. „Mit der Unterstützung dieser Publikation möchten wir einen Beitrag leisten, dass sich Qualitätsstandards in der tiergestützten Arbeit durchsetzen können – eine wichtige Voraussetzung auch für eine breite Anerkennung im Gesundheitswesen und die Finanzierung durch Krankenkassen“, sagt Rolf Zepp von der Initiative Zukunft Heimtier.
 
Der Leitfaden „Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Praxis tiergestützter Interventionen“ steht unter www.zukunft-heimtier.de/leitfaden zum Gratis-Download bereit.

Kathrin Fichtel
Initiative Zukunft Heimtier
info@zukunft-heimtier.de



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| Autor: TeachersNews

Quelle: Initiative Zukunft Heimtier - Kathrin Fichtel


 
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