Die startbereit sind, innovative Geschäftsideen zu entwickeln, Entscheidungen zu treffen und Entwicklungen mit zu gestalten. Bei „Jugend gründet“ werden aus innovativen Geschäftsideen in den Sektoren Industrie, Dienstleistung und Handel online und spielerisch erfolgreiche Unternehmen entwickelt.
Das Ziel von „Jugend gründet ist es, junge Menschen für das Thema Unternehmertum/Entrepreneurship zu interessieren. Warum? Im globalen Wettbewerb ist es nicht mehr genug, das Gleiche einfach nur besser zu machen. Wenn die Wirtschaft mit den Veränderungen Schritt halten will, wächst die Notwendigkeit des kreativen Denkens an jeder Stelle des Arbeitsprozesses. Unternehmer, aber auch die Beschäftigten, müssen Initiative entwickeln, Ideen in die Tat umsetzen und Verantwortung übernehmen. All das sind unternehmerische Eigenschaften im positiven Sinn, so genannte Entrepreneureigenschaften, und die können bei „Jugend gründet“ trainiert werden.
"Jugend gründet“, der Online-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und For-schung, startet mit einer Neuerung in das Wettbewerbsjahr 2009/2010. Die bisherige Beschränkung auf eine Hightech-Produktidee im Sektor Industrie wird aufgehoben. Die Teil-nehmerinnen und Teilnehmer können jetzt auswählen, ob sie mit einer selbst entwickelten Geschäftsidee aus dem Sektor Industrie, Handel oder Dienstleistung in den Wettbewerb starten. Voraussetzung: Die Produktidee muss innovativ sein.
Das Bewährte bleibt: Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Zivil- oder Wehrdienstleistende zwischen 16 und 21 Jahren haben bei dem zweistufigen Online-Wettbewerb die Möglichkeit, spielerisch alle Phasen einer Unternehmensentwicklung zu erleben. Die Teil-nehmerinnen und Teilnehmer werden durch selbst organisiertes Lernen an die Themen Existenzgründung und Unternehmensentwicklung herangeführt. Die Begleitung durch eine Lehrkraft ist von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich. Das nötige Wissen können sich die Teilnehmer in beiden Spielphasen in verschiedenen Kategorien (Lernmodule auf dem E-Learning Campus, Avatar, Glossar, Selbsttests) selbst aneignen. Innerhalb der beiden Wettbewerbsphasen ist die Teilnahme zeitlich ganz flexibel gestaltbar. Daher eignet sich "Jugend gründet“ sowohl für die Einbindung in den Schul- oder betrieblichen Unterricht als auch für das selbstorganisierte Lernen.
Von der Idee zum Unternehmen ist das Motto in der ersten Wettbewerbsphase (Oktober bis Januar). Ist eine gute Idee gefunden, erstellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hilfe einer Eingabemaske auf der Webseite einen soliden Businessplan für ihre innovative Produkt-, Handels- oder Dienstleistungsidee. Der Businessplan ist die Ausgangsbasis für die zweite Spielphase, das Planspiel.
In der Planspielphase (März bis Mai) werden die ersten acht Jahre der Unternehmensent-wicklung simuliert: Bei der Wirtschaftssimulation konkurrieren die Teilnehmer gegen virtuelle Computergegner in ihrem jeweiligen Markt. Sie müssen unternehmerische Entscheidungen treffen. Sie durchleben Höhen und Tiefen der Konjunktur und erfahren die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf das eigene (virtuelle) Unternehmen.
Bei "Jugend gründet" wird auf Nachhaltigkeit geachtet: Daher zeichnet sich ein erfolgreiches und zukunftssicheres Unternehmen auch im Planspiel neben dem bloßen Gewinn durch weitere Faktoren wie Produktqualität, Kundenzufriedenheit und nachhaltige Entscheidungen aus.
Das neue Wettbewerbsjahr startet am 1. Oktober 2009. Anmeldungen und weitere Informationen gibt es auf www.jugend-gruendet.de.
"Jugend gründet" wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Steinbeis Transferzentrum für Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim durchgeführt. Der Wettbewerb steht auf der Liste der gesamtstaatlich geförderten Wettbewerbe der Kultusministerkonferenz und ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft bundesweiter Schülerwettbewerbe sowie im Initiativkreis "Unternehmergeist in die Schulen".
„Jugend gründet“ wird von einer Reihe namhafter Förderer unterstützt. Hauptsponsor ist die Volkswagen AG. Weitere Förderer des Wettbewerbs sind Steinbeis Stiftung, Lenovo, Voda-fone, DB Bahn, Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Phaeno, Spiesser, TATA Interactive Systems GmbH, Titus GmbH, Verlagsgruppe Westermann und Wolfsburg AG.
Pforzheim, im Oktober 2009
Für Fragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: birgit.metzbaur@stzue.de


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