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GEW Hessen: Berufsschultag 2007

"Der Übergang zwischen allgemein bildenden Schulen und Berufsausbildung muss neu konzipiert werden" GEW Hessen diskutierte Zukunft der Beruflichen Schulen - Frankfurt (gew). Auf dem landesweiten Berufsschultag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Frankfurt diskutierten nahezu 200 Berufsschullehrkräfte die Zukunft der Beruflichen Schulen. Im Zentrum der Diskussion standen das lebensbegleitende Lernen und die Rolle der Beruflichen Schulen.



"Das Grundproblem der beruflichen Bildung und somit auch der Beruflichen Schulen ist der eklatante Mangel an Ausbildungsplätzen", so Dieter Staudt von der GEW- Fachgruppe. 15 Prozent der jungen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben keinen Berufsabschluss und nur noch 21 Prozent der Betriebe bildeten aus. Es sei höchste Zeit, den Übergangsbereich zwischen allgemein bildenden Schulen und der Berufsausbildung neu zu konzipieren und vollwertige, vollschulische oder kooperative Ergänzungen zum dualen System zu entwickeln und das Grundrecht auf Ausbildung mit einer solidarischen Ausbildungsfinanzierung zu verbinden. "Wir fordern Ausbildung statt Warteschleifen" spitzte Ralf Becker, ebenfalls Fachgruppensprecher, die Forderung zu.

Im Eingangsreferat stellte Prof. Rolf Dobischat von der Universität Essen und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von IG Metall und ver.di den EU-Kopenhagenprozess zum lebensbegleitenden Lernen und mögliche Konsequenzen für die berufliche Bildung und Möglichkeiten der Beruflichen Schulen dar.

Vor der abschließenden Podiumsdiskussion beeindruckten Schülerinnen und Schüler der Werner-Heisenberg-Schule aus Rüsselsheim mit einer Performance, in der sie ihre persönliche Situation darstellten und die anwesenden Politikerinnen und Politiker mit aktuellen Fragen während rund um die Ausbildung konfrontierten.


In der lebhaften und kontroversen Podiumsdiskussion zum Thema "Berufliche Schulen 2013" wurden die Landtagsabgeordneten Dorothea Henzler (FDP), Mathias Wagner (Grüne), Hugo Klein (CDU), Bernd Riege (SPD) und Klaus Albrecht (Linke) mit den gewerkschaftlichen Vorstellungen konfrontiert und stellten ihre Positionen dar.

 

Mit freundlichen Grüßen
Barbara Dietz-Becker
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
GEW Hessen
Zimmerweg 12

60325 Frankfurt a M
T: 069 - 97129326
M: 0175-9337730
F: 069 - 97129393
E-Mail: bdietz-becker@gew-hessen.de



 
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