"Das Grundproblem der beruflichen Bildung und somit auch der Beruflichen
Schulen ist der eklatante Mangel an Ausbildungsplätzen", so Dieter Staudt von
der GEW- Fachgruppe. 15 Prozent der jungen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren
haben keinen Berufsabschluss und nur noch 21 Prozent der Betriebe bildeten aus.
Es sei höchste Zeit, den Übergangsbereich zwischen allgemein bildenden Schulen
und der Berufsausbildung neu zu konzipieren und vollwertige, vollschulische
oder kooperative Ergänzungen zum dualen System zu entwickeln und das Grundrecht
auf Ausbildung mit einer solidarischen Ausbildungsfinanzierung zu verbinden.
"Wir fordern Ausbildung statt Warteschleifen" spitzte Ralf Becker, ebenfalls
Fachgruppensprecher, die Forderung zu.
Im Eingangsreferat stellte Prof. Rolf Dobischat von der Universität Essen
und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von IG Metall und ver.di den
EU-Kopenhagenprozess zum lebensbegleitenden Lernen und mögliche Konsequenzen
für die berufliche Bildung und Möglichkeiten der Beruflichen Schulen
dar.
Vor der abschließenden Podiumsdiskussion beeindruckten Schülerinnen und Schüler der Werner-Heisenberg-Schule aus Rüsselsheim mit einer Performance, in der sie ihre persönliche Situation darstellten und die anwesenden Politikerinnen und Politiker mit aktuellen Fragen während rund um die Ausbildung konfrontierten.
In der lebhaften und kontroversen Podiumsdiskussion zum Thema
"Berufliche Schulen 2013" wurden die Landtagsabgeordneten Dorothea Henzler
(FDP), Mathias Wagner (Grüne), Hugo Klein (CDU), Bernd Riege (SPD) und Klaus
Albrecht (Linke) mit den gewerkschaftlichen Vorstellungen konfrontiert und
stellten ihre Positionen dar.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Dietz-Becker
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
GEW Hessen
Zimmerweg 12
60325 Frankfurt a M
T: 069 - 97129326
M: 0175-9337730
F: 069 -
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E-Mail: bdietz-becker@gew-hessen.de

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