"Sabines Saftladen" ist ein schlecht geführtes
Unternehmen, da die Inhaberin ihre Verkaufspreise willkürlich festsetzt und
sich keiner weiteren Kalkulation bedient. Sie bietet kleinen so genannten
Saftbars, welche zum Beispiel in großen Bahnhöfen zu finden sind, eine Auswahl
an frisch gepressten Fruchtsäften an. Dadurch, dass die Inhaberin nicht sehr
vernünftig an die Preisgestaltung herangeht, hat sie in der letzten Zeit
Verluste gemacht.
Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler ist es, in
Gruppenform aufgrund eines Angebots eine Vorwärtskalkulation zu erstellen und
dem Unternehmen damit zu helfen, sich von dem Image eines "Saftladens" zu
verabschieden. Dies geschieht durch die Simulation eines Marktes, auf welchem
sich alle Gruppen als Anbieter von frischen Fruchtsäften befinden. Sie
entscheiden auf der Grundlage der kalkulierten Angebote, der vorhandenen
Marktteilnehmer und der wahrscheinlichen Nachfrage, welche Mengen sie einkaufen
und anbieten. Diese Entscheidungsphasen werden dann über vier Runden
gespielt.
Ziel ist es, möglichst viel Gewinn während dieser
Runden zu erzielen. Zum Abschluss des Spiels sollen die Schülerinnen und
Schüler mithilfe einer Rückwärtskalkulation ermitteln, zu welchem Preis sie
eine neue Fruchtsaftsorte höchstens einkaufen dürfen.
Quelle: Initiative Neue soziale
Marktwirtschaft
Link zum Thema: Sabines Saftladen


Österreich
Diese Seite per Email weiter empfehlen
Druckversion
Newsletter abonnieren




