Das grenzenübergreifende Social Network Babelyou macht sich den Trend zum Kinder-Internet zunutze. Dazu hat es heute, Freitag, den Start eines neuen eLearning-Portals bekannt gegeben. Im Fokus der Plattform steht dabei die Verbindung von Kulturen und die internationale Vernetzung.
"Alle Länder zu vereinen war die Basis der Idee hinter Babelyou", meint Andreas König, Gründer und Geschäftsführer von Babelyou, gegenüber pressetext. Nach diesem Vorsatz soll auch die Lernplattform des Social Networks funktionieren. Schüler und Studenten sollen Lernmaterial, Studienliteratur, Prüfungen, Scripte, Mitschriften oder Unterrichtsmaterialien jeglicher Art korrigieren lassen und können dabei auf die weite internationale Vernetzung des Portals zurückgreifen. So ist Babelyou nach eigenen Angaben mittlerweile in mehr als 75 Ländern mit über 45 Sprachen verbunden. Besonders für den Bereich Fremdsprachen dürften daher vielversprechende Voraussetzungen für Lernwillige gegeben sein. Darüber hinaus seien Kontakte ohne Umwege zu Menschen und Muttersprachlern möglich, wodurch Lernen im Internet flexibler werden soll.
Zum gemeinsamen Studieren auf Babelyou können eigens eingerichtete Lernräume genutzt werden. Die User können auf Lernräume anderer Mitglieder zugreifen, Materialien korrigieren und Ergänzungen vornehmen bzw. in den eigenen Lernraum holen. Dem MPFS zufolge nutzen Kinder den Computer vornehmlich für Spiele und Surfen im Internet. Für Schularbeiten bedienen sie sich jedoch immer häufiger der online vorhandenen Angebote. Besonders Kinder unter zehn Jahren wenden sich vermehrt dem Internet zu, das zuerst als Informationsquelle und zur Nutzung von Kinderseiten diene. Für Jugendliche würden mit zunehmendem Alter Onlinespiele sowie die kommunikativen Möglichkeiten des Webs interessant, wobei Communitys gegenüber E-Mail, Chat und Instant Messenger an Bedeutung gewinnen. Auf Angebote wie jenes von Babelyou dürften daher vornehmlich jugendliche Schüler und Studenten zurückgreifen. Im Unterricht werde der Computer weniger in der Grundschule als in weiterführenden Schulen als Lernmittel und vorwiegend anhand spezieller Lernprogramme eingesetzt. Das Internet werde erst in höheren Klassen verstärkt für Lehrzwecke genutzt.

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