Diese Einsicht ist nicht neu: Vorschläge zu einem Umgang mit dieser spannungsvollen Einheit finden sich beispielsweise bei Comenius, W. von Humboldt, in vielen Reformpädagogiken und nicht zuletzt in der Diskussion um Chancengleichheit und kompensatorische Erziehung ab Mitte der 60er bis Anfang der 70er Jahre.
Neu ist hingegen, dass Differenz, Heterogenität
oder Vielfalt nicht nur erneut und vermehrt als Phänomene der schulischen und
unterrichtlichen Realität aufgegriffen werden, mit denen auf geeignete Weise
pädagogisch umzugehen sei, sondern dass sie zugleich zu zentralen Begriffen
aktueller pädagogischer Ansätze avanciert sind. Die verstärkte Diskussion
offenbart für die Pädagogik in puncto Heterogenität einen theoretischen wie
praktischen Nachholbedarf, dokumentiert in dem verordneten Stellenwert als
prioritäres Thema in der Hamburger Lehrerbildung.
Lesen Sie mehr über "Pädagogik der Vielfalt" von Olaf Steenbuck im Bereich
Unterrichtsentwicklung: http://www.ganztaegig-lernen.org/www/web503.aspx


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