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Regeln, Grenzen und Ordnung in einer Ganztagsschule

In der Ganztagsschule Grenzen zu setzen und gemeinsam Regeln zu erarbeiten ist eine "Pflichtaufgabe" der Schule, will sie Kindern und Jugendlichen Orientierung und Sicherheit geben und sie zu Eigenverantwortung und altersgemäßer Selbstkontrolle befähigen.



Ein "Austesten" der Grenzen ist dabei ein bekanntes und notwendiges Ritual, dem sich Erwachsene immer wieder ausgesetzt sehen. Das erzeugt nicht nur in der Schule Spannungen, die von allen Beteiligten mehr oder weniger als unerträglich empfunden werden. Dabei wird oft übersehen, dass die Überprüfung der Verbindlichkeit und das Umgehen einer Grenze oder Regel zum "normalen" Lernprozess der Kinder und Jugendlichen gehört.

 

Eine Regel, deren "Verfallsdatum" längst abgelaufen ist, weil sie nicht mehr altersgemäß oder situationsgerecht erscheint, muss und kann in diesem Zusammenhang von Kindern und Jugendlichen in Frage gestellt werden. An diesem Punkt besteht die Schwierigkeit in der Herstellung der Balance zwischen notwendiger Grenzsetzung und Bevormundung oder Entmündigung der Schülerinnen und Schüler, zwischen Wertschätzung für Eigensinn und konsequentem Handeln bei Regelverstößen. Eine zu enge oder zu großzügige Grenzsetzung führt schnell zu einem unerfreulichen Lernklima. Grenzen oder Regeln müssen folgende Bedingungen erfüllen:

 

Mehr Informationen unter:

http://www.ganztaegig-lernen.org/www/web338.aspx

 

 


 
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