Mit dem bestehenden Konzept werden sich die Schulen qualitativ nicht zu
Ganztagesschulen mit einem schlüssigen Konzept weiterentwickeln können", sagte
am Dienstag (14.02.) in Stuttgart Berthold Frieß, Vorsitzender des
Landesjugendrings.
Der Landesjugendring und der Deutsche Gewerkschaftsbund werden heute die
Rahmenvereinbarung zum Einsatz von Jugendbegleitern unterzeichnen. Morgen
werden auf einer landesweiten Ganztagsschul-Tagung in Stuttgart neue Konzepte
für die Zusammenarbeit von Schule und Jugendarbeit diskutiert. Zu dieser Tagung
kommt auch Ministerpräsident Günther Oettinger (15.02., 16 Uhr,
DGB-Haus).
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) will den Ausbau von
Ganztagsschulen zu einer baden-württembergischen "Erfolgsgeschichte" machen.
"Gute Ganztagsschulen müssen Bildung von morgens bis zum Nachmittag bieten.
Deshalb funktioniert das Jugendbegleiter-Konzept nicht ohne zusätzliches
Personal. Ministerpräsident Günther Oettinger muss sich festlegen, wie viele
Lehrerstellen für die Ganztagsschulen zur Verfügung stehen, wie viele Stellen
eventuell für die Finanzierung von Jugendbegleitern umgewidmet werden und was
die Landesregierung für den Einsatz von Schulsozialarbeitern und
Schulpsychologen investieren will", sagte der GEW-Landesvorsitzende Rainer
Dahlem.
Weitere Informationen: www.ljrbw.de und www.gew-bw.de
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW)
Baden-Württemberg
Pressestelle - Matthias
Schneider
Silcherstr. 7, 70176 Stuttgart
Tel. (0711) 21030-14, Fax:
-55
Handy: (0160) 4458395
E-Mail: presse@gew-bw.de
Internet: www.gew-bw.de


Österreich
Diese Seite per Email weiter empfehlen
Druckversion
Newsletter abonnieren





