Das sind mehr als dreiviertel aller Schulen. Im Jahr 2005 waren es lediglich 170 Schulen. "Mit dem jetzt fast flächendeckenden Angebot nimmt Sachsen eine Spitzenposition in Deutschland ein", sagte der Minister. Er betonte, dass in den kommenden Jahren vor allem der weitere qualitative Ausbau der Ganztagesangebote im Vordergrund stehen werde. "Unser zentrales Anliegen ist die individuelle Förderung und Forderung jedes Einzelnen, unabhängig von seiner sozialen Herkunft. Ganztagesangebote sind ein wichtiger Schlüssel für den Bildungserfolg", so Wöller weiter.
Ganztagesangebote beruhen auf Freiwilligkeit. Sowohl die Schule entscheidet über ihre Teilnahme als auch die Schüler, ob und welche Angebote sie – entsprechend ihren Neigungen und Interessen - annehmen.
Nach Definition der Kultusministerkonferenz sind Schulen mit Ganztagesangeboten Einrichtungen, die an mindestens drei Tagen in der Woche ein ganztägiges Angebot vorhalten und den Schülern die Möglichkeit für ein warmes Mittagessen anbieten.
Kultusminister Wöller besuchte heute die Grundschule Am Schacht in Großenhain sowie das Gymnasium Franziskaneum in Meißen und überzeugte sich persönlich von den zahlreichen Ganztagesangeboten. So gab es an der Grundschule unter anderem selbstgebackene Muffins der AG Kochen und am Gymnasium spielten Big Band und Theatergruppe mehr als nur ein Ständchen für den Gast.
Rückfragen an Pressesprecherin Irina Schenk


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