Gerade hoch begabte Kinder interessierten sich oft für viele Themenbereiche, sagen die Experten des Internetforums "www.tate.at". Gleichzeitig könnten sie sich aber schon sehr früh auf einzelne Interessengebiete spezialisieren.
Eltern sollten ihre Kinder aus diesem Grund gezielt unterstützen und sie vor allen Dingen ermutigen, ihr Interesse, ihre Neugierde auszuleben.
Als Lerngebiete außerhalb der Schule eigneten sich oft Themen aus den Bereichen Natur, Geschichte, auch Sprachen. Interessant seien Hintergründe zu Astronomie, Entstehung der Erde und Lebewesen, griechische und römische Geschichte, Mythologie und Archäologie. Wichtig dabei: Stets sollte das Interesse des Kindes und nicht das der Eltern im Vordergrund stehen.
Eltern könnten ihre Kinder unterstützen, indem sie ihnen helfen, ihre Stärken und Schwächen herauszufinden und zu akzeptieren. Zudem sollten sie ihren hoch begabten Nachwuchs ermuntern, mit den Fähigkeiten selbstbewusst umzugehen. Denn gerade hoch begabte Mädchen neigten dazu, sich schlechter zu machen als sie sind. Grund sei oft die Angst vor Hänseleien.
Wenn Kinder dies gerne möchten, sollten Eltern ihnen auch eine Spezialisierung ihres Wissens erlauben. Durchaus positiv könne es auch sein, wenn Kinder sich eigene kleine Ziele setzen, zum Beispiel ein kleines Theaterstück zu einem bestimmten Thema zu schreiben.
Interessant könne für die wissbegierigen Kinder, so die Experten von "tate.at", auch der Besuch von historischen Stätten und Museen sein.
Quelle: RP-Online
http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/bildung/89773


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