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Neue Impulse in der Hochbegabtenförderung

Das Bildungsministerium Brandenburg und die Karg-Stiftung verbessern die Förderung von Hochbegabten / Zweite Auftaktveranstaltung im Landeslehrerinstitut - Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und die Karg-Stiftung für Hochbe-gabtenförderung werden gemeinsam die Voraussetzungen für das Erkennen und Fördern von hochbegabten und besonders begabten Kindern und Jugendlichen im Land Brandenburg verbessern.




Dazu werden in den kommenden Monaten rund 50 Lehrkräfte, Berater und Seminarleiter zu Multiplikatoren fortgebildet. Die zweite Auftaktveranstaltung dazu startet am Donnerstag, den 26. März 2009, im Landesinstitut für Lehrerbildung (LaLeb) in Potsdam. Die erste Auftaktveranstaltung hatte bereits am 10. März 2009 im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) in Ludwigsfelde-Struveshof (Landkreis Teltow-Fläming) stattgefunden.

 

Diese Fortbildung von Multiplikatoren zur Förderung von Hochbegabten sei – ne-ben den 35 Leistungs- und Begabungsklassen sowie den landesweit sechs Stützpunkten für Begabtenförderung – ein weiterer Baustein zur Begabtenförderung, betont Bildungsminister Holger Rupprecht. „Generell gilt: Alle Kinder und Ju-gendlichen sollen sich nach ihren individuellen Fähigkeiten entwickeln können. Sie sollen durch zusätzliche Angebote dort herausgefordert werden, wo ihre Stärken liegen“, so Rupprecht. „Begabtenförderung muss noch stärker ein selbstverständ-licher Bestandteil von Schul- und Unterrichtsentwicklung werden – das ist das gemeinsame Ziel der Karg-Stiftung und des Landes Brandenburg. Nach der Fortbildung werden den Schulen im Land künftig speziell geschulte Berater zur Seite stehen. Zudem wird diese Qualifizierung auch Teil der Referendariatsausbildung im Land werden.“


Die rund 50 Lehrkräfte, Berater und Seminarleiter werden rund neun Monate lang die Fortbildungsmethode „Impulskreise“ erlernen und so zu Multiplikatoren für das Thema „Diagnostische Kompetenz im Erkennen von Hochbegabung“ ausgebildet. Die „Impulskreise“ sind eine interaktive Fortbildungsmethode, bei der sich Kleingruppen von sechs bis acht Pädagogen unter Anleitung eines für die Thematik qualifizierten Moderators Grundlagenwissen im Erkennen und Fördern von  besonderen Begabungen einschließlich Hochbegabung gemeinsam erarbeiten. Dabei kann jeder Teilnehmer seine persönlichen Erfahrungen und sein Vorwissen einbringen. „Die ‘Impulskreise‘ werden von den Teilnehmern als besonders bereichernd erlebt, wenn diese selbst vielfältige Erfahrungshintergründe mitbringen. Dann kann jeder von dem Wissen und den Erfahrungen der anderen Teilnehmer profitieren“, erklärt Christine Koop, Ressortleiterin und Projektverantwortliche der Karg-Stiftung.


Am Ende des Projektes werden die ausgebildeten Multiplikatoren in allen Schulamtsbereichen und allen Studienseminaren des Landes Brandenburg die „Impulskreise“ im Rahmen ihres jeweiligen Aufgabengebietes als Fortbildungsmethode anbieten. „Denn Begabungsförderung hat interessierte und informierte Lehrkräfte zur Voraussetzung“, so Dr. Ingmar Ahl, Vorstand der Karg-Stiftung.


Die Finanzierung und das Konzept des Projekts liegen in der Verantwortung der Karg-Stiftung. Das Land Brandenburg beteiligt sich mit einem Zuschuss an den Gesamtkosten und unterstützt das Projekt durch das Landesinstitut für Schule und Medien und das Landesinstitut für Lehrerbildung logistisch.


Die Karg-Stiftung fördert Modellprojekte und Einrichtungen für hochbegabte Kinder und Jugendliche im Vorschul- und Schulalter. Die Stiftung wurde im Jahr 1989 von dem Warenhaus-Unternehmer Hans-Georg Karg und seiner Frau Adelheid errichtet und ist die bundesweit größte Stiftung im Bereich der Hochbegabtenförderung. Die Hessische Landesregierung wählte sie zur „Stiftung des Monats 2008“.


Zwei Auftaktveranstaltungen stellen das Projekt vor. Die erste fand bereits am 10. März 2009 im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg in Ludwigsfelde-Struveshof (Landkreis Teltow-Fläming) statt.


Die zweite Auftaktveranstaltung startet am Donnerstag, 26. März 2009 von 14.30 bis 18.30 Uhr im Landesinstitut für Lehrerbildung (LaLeb), Karl-Marx-Str. 33/34, 14482 Potsdam


Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.karg-stiftung.de oder bei Sabine Wedemeyer von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Karg-Stiftung für Hochbegabtenförderung unter der Telefonnummer 069 / 665 62 113.

 

 


 
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