Im Fernsehen muss es nicht immer gerecht zugehen - von der Schule erwarten wir das schon eher. Wer ist besser in Mathematik - derjenige, der eher leichte Fragen alle richtig beantworten kann oder derjenige, der auch die harten Nüsse knacken kann?
Für Schülerinnen und Schüler geht es meist schlicht um Noten. Für Lehrerinnen und Lehrer, aber auch für in der Nachhilfe Tätige, kann es aber um mehr gehen: Wo haben meine Schülerinnen und Schüler noch Schwächen? Wo sind sie stark? Bei welchen Schülern liegen spezifische Stärken oder Schwächen vor? Wir betreten das Gebiet der Binnendifferenzierung, der 'Individuellen Förderung'. Im Idealfall gibt es für jeden Schüler individuelle Förderpläne.
Aber auch für Eltern ist eine gute Diagnostik von großem Wert. Was kann mein Kind wirklich? In welchen Bereichen sollte es noch gefördert werden? Braucht mein Kind gar Unterstützung, um Wissenslücken zu schließen? Gerade im Fach Mathematik sind Lücken problematisch.
Doch übertriebene Ängste sind fehl am Platz. Die gemeinnützige Gesellschaft lernmodule.net stellt nun Diagnostikmodule für Mathematik und Naturwissenschaften kostenfrei zur Verfügung, die ohne kommerzielle Interessen eine unabhängige Einschätzung der Stärken und Schwächen ermöglichen.
Eine Besonderheit der Diagnostikmodule liegt darin, dass für die Einschätzung der Fähigkeiten die individuellen Ergebnisse je Aufgabe mit den Ergebnissen der entsprechenden Jahrgangsstufen in Deutschland verglichen werden. Klingt kompliziert, ist es aber nicht: Sollte eine Frage von den meisten richtig beantwortet werden, kann sie als leicht gelten - und sagt damit weniger über die tatsächlichen Fähigkeiten aus. Wenn auch schwere Fragen richtig beantwortet werden, dann sind die gefragten Fähigkeiten eher vorhanden.
Grundlage für die Diagnostikmodule bilden die in vielen Ländern durchgeführten TIMSS-Studien. Die Module konnten nur umgesetzt werden dank der Bereitstellung der Aufgaben und Vergleichsdaten durch die 'International Association for the Evaluation of Educational Achievement' (IEA), die auf deutscher Seite unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel und der Humboldt-Universität Berlin die TIMSS-Studien durchführt. TIMSS steht übrigens für 'Trends in International Mathematics and Science Study'.
Die TIMSS-Studien bieten somit eine exzellente und unabhängige Grundlage, um auch die individuellen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern einschätzen zukönnen.
Und noch weitere Besonderheiten gibt es bei den Diagnostikmodulen: Schulen können sie sehr einfach in Lernplattformen wie z.B. moodle, ilias, olat, fronter oder edunex integrieren. Das hat für Lehrerinnen und Lehrer den Vorteil, dass sie ohne korrigieren zu müssen für jeden Schüler die erzielte Punktezahl angezeigt bekommen können. Aber auch für Einrichtungen, die über keine Lernplattform verfügen, geht es sehr einfach: Es muss nur eine Code-Zeile in eine Webseite eingefügt werden. Die Lernerfolgsrückmeldung erfolgt dann über ein ausdruckbares Zertifikat.
Die Services sind kostenfrei und ohne Werbung. lernmodule.net bittet lediglich um Spenden, um weitere Diagnostikmodule erstellen zu können.
lernmodule.net gGmbH
Gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Neuen Medien in Schulen und Hochschulen
Durlacher Str. 22
76356 Weingarten
Mail: presse@lernmodule.net
Web: http://www.lernmodule.net


Österreich
lernmodule.net stellt Diagnostikmodule kostenfrei zur Verfügung. Grundlage sind die TIMSS-Studien.
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