Im Berliner Bezirk Mitte wurde am 29. Juni 2009 mit einem Festakt die neue Lehr- und Lernkultur bekanntgegeben. Michael Wüstenberg, Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, begrüßte das Publikum und erklärte das Projekt. Lernarchitektur ermöglicht, die individuelle Begabung eines jeden Schülers zu fördern.
Ein wichtiger Bestandteil bei der Gestaltung von Lernarchitektur ist das SMART Board™ Interactive Whiteboard. Neun Schulen werden in den nächsten Monaten mit interaktiven Tafeln ausgestattet. Das Lessing-Gymnasium und die Anna-Lindh-Schule erhalten sogar für jeden Klassenraum eins. Damit sind in Berlin bereits zwölf Schulen komplett mit SMART Boards ausgestattet.
Hierfür hat sich besonders Herr Köpnick, Schulrat der Grundschulen im Bezirk Berlin Mitte, stark gemacht. Sein Wunsch ist es, dass Lehrer Wissen moderieren und nicht vermitteln, so dass Schüler sich ihr Wissen selbständig erarbeiten. Dabei erhält die interaktive Tafel eine unterstützende Funktion. „Das SMART Board ist ein Werkzeug, keine One-Man-Show. Und ein Werkzeug macht nur Sinn, wenn es mit anderen Werkzeugen agiert“, sagt Antje Minhoff, Geschäftsführerin der MINHOFF GmbH. Seit 2001 beschäftigt sie sich intensiv mit interaktiven Whiteboards und kennt die Vor- und Nachteile vom Einsatz interaktiver Tafeln im Unterricht. Die MINHOFF GmbH ist langjähriger, zertifizierter Fachhandelspartner von SMART Technologies und hat in den letzten 18 Monaten für über 1400 Lehrer kostenfreie Fortbildungen durchgeführt.
Herr Köpnick ist begeistert von den SMART Boards: „Sie sind haptisch erfassbar, kindgerecht und handgerecht. Und sie kosten die Schule letztlich nicht mehr, im Gegenteil, denn sogar die Schüler sparen Geld: Oft müssen sie Bücher kaufen, aus denen später nur wenige Seiten tatsächlich benutzt werden. Die SMART Notebook™ Software liefert viele Inhalte und ist darüber hinaus an das Internet angebunden, so dass viele Sachverhalte im Unterricht tagesaktuell behandelt und in Arbeitsaufgaben übernommen werden können. Die Schule kann sich Dinge wie Kartenständer und Karten ab sofort sparen.“
Mit dieser Verkündung auf dem Festakt wurde ein Stein ins Rollen gebracht. Interaktive Medien sind fester Bestandteil von Lernarchitektur. Das erste SMART Board, um welches sich sofort viele neugierige Schüler und Lehrer versammelten, wurde dem Lessing-Gymnasium im Anschluss feierlich übergeben. Das Gesamtkonzept beschreibt Herr Köpnick als „Lehren durch Medien der Gegenwart“. Er erhofft sich damit auch ein Stück Medienerziehung. „Mit dem SMART Board erkennen die Kinder, dass es eine virtuelle Welt und eine reale Welt gibt und sie lernen, dass sie die virtuelle Welt als Hilfsmittel nutzen können, um die reale Welt zu verstehen.“
Frau Dr. Thiele, Schulleiterin der Grundschule am Koppenplatz, befürwortet den Einsatz interaktiver Medien. Die Schule befindet sich im sozialen Brennpunkt von Berlin Mitte und hat einen Migrationsanteil von 40 bis 50%. „Der Großteil des Unterrichts besteht aus Sprache. Doch verstehen nicht alle Schüler mit Migrationshintergrund jeden deutschen Satz. Daher können sie nicht alles erfassen. Mit den SMART Boards lernen auch diese Schüler viel bewusster und intensiver, denn sie werden vor allem durch visuelle und akustische Reize angesprochen. Bilder, Töne und Animationen vermitteln das Wissen.“
Mit dem Einsatz der Boards haben die Schulen in Berlin-Mitte nun auch die Möglichkeit, am vom Berliner Senat unterstützten „Berlin-Bridgit Projekt“ teilzunehmen. Die „Kiez Schulen“ können somit Unterrichtsprojekte mit anderen Schulen in der ganzen Welt durchführen. Das Berlin-Bridgit Projekt ermöglicht durch den Einsatz der Bridgit™ Software von SMART Technologies einen gemeinsamen Unterricht, egal in welcher Stadt oder welchem Land die Schulen sind. Schüler und Lehrer müssen den Klassenraum nicht verlassen. Die Unterrichtsinhalte werden an einem gemeinsamen Tafelbild erarbeitet. So wird gemeinsames Wissen konstruiert.
Über SMART Technologies
SMART Technologies entwickelte das weltweit erste interaktive Whiteboard. Unter dem Namen SMART Board™ Interactive Whiteboard kam das System im Jahr 1991 auf den Markt. In über 175 Ländern der Erde werden die interaktiven Lösungen von SMART Technologies eingesetzt; inzwischen sind bereits über 1.200.000 SMART Boards in Gebrauch, davon sind ca. 80 % in Klassenräumen weltweit installiert. Mehr als 20 Millionen Schüler profitieren täglich vom Gebrauch des SMART Boards in Klassenzimmern und Hörsälen. In vielen Ländern, wie etwa in England, hat das SMART Board längst die Nachfolge der Kreidetafel angetreten. Auch viele Schulen in Deutschland und Österreich haben bereits sämtliche Klassenräume auf die neue Technologie umgestellt. Jedes SMART Board wird mit der SMART Notebook™ Software ausgeliefert, die dann von jedem Lehrer und Schüler der jeweiligen Schule eingesetzt werden darf, sowohl in der Schule als auch auf dem heimischen PC.
Für ergänzende Informationen:
SMART Technologies (Germany) GmbH
Julia Gutowski
Head of Marketing
In der Raste 10-12
53129 Bonn
Tel: 0228 35009-51
JuliaGutowski@smarttech.com
Für ergänzende Informationen in Berlin und in den neuen Bundesländern:
MINHOFF GmbH
Antje Minhoff
Geschäftsführerin
Paulinenstraße 8
12205 Berlin
Tel.: 030 8300940
Antje@MINHOFF.de


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