Im Jahr 1990 entdeckten Geologen bei der Suche nach Erdöl auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan einen Meteoritenkrater von riesigem Ausmaß. Der Durchmesser dieses Kraters beträgt etwa 180 Kilometer. Ein zehn Kilometer großer Brocken schlug ein mehrere Kilometer tiefes Loch in die mexikanische Halbinsel. Riesige Mengen an Staub und Gas wurden freigesetzt. Es war plötzlich stockfinster auf der Erde. Zudem ist eine Flutwelle um die Erde gerast, deren Spuren heute noch zu finden sind. Kein Landlebewesen, das größer als eine Hauskatze war, überlebte diese Katastrophe. Es war das Ende der Dinsosaurier.
Hier beginnt die akustische Reise in die Urzeit. Der Autor des Hörbuchs „Als in Deutschland Krokodile lebten“, Thomas Meinen, besucht das Weltnaturerbe „ Grube Messel“, zwischen Frankfurt am Main und Darmstadt gelegen, vor 50 Millionen Jahren und taucht in eine Welt ein, als Deutschland mit subtropischem Regenwald bedeckt war. Am damaligen Messeler See lebten Schlangen und Krokodile und an seinen Ufern weideten die nur fuchsgroßen Vorfahren unserer Pferde. Heute gehört die Grube Messel zu den berühmtesten Fundstellen aus dem Eozän. Dort fanden Wissenschaftler fossile Reste von Insekten, Amphibien, Reptilien, Vögeln und eben Säugetieren. Zu dieser exotischen Tierwelt gehörten unter anderem Riesenameisen, Riesenschlangen, sogar Krokodile und bis zu 2 Meter hohe Riesenlaufvögel. Dazu huschten fuchsgroße Urpferde, Tapire, Ameisenbären und Schuppentiere durch den Tropenwald. Auch Halbaffen, igelähnliche Insektenfresser, Fledermäuse und erstaunlich viele Vogelarten.
Das Hörbuch „Reise in die Urzeit – Als in Deutschland Krokodile lebten“ (ISBN 978-3-940157-06-5) ist im susmedien verlag erschienen, kostet 6,95 Euro und ist im Buchhandel und unter www.buchkatalog.de erhältlich.
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Thomas
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