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Bessere Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler - Neues Förderprogramm beim BIBB

Jugendliche, die nach dem Ende ihrer Schulzeit einen  Ausbildungsberuf  ergreifen wollen, benötigen vor allem eins: realistische Vorstellungen über die Berufswelt sowie über ihre  eigenen Fähigkeiten und Interessen. Eine frühzeitige - in der Regel in der 8. Klasse einsetzende - individuelle Berufsorientierung erleichtert es auch den Betrieben, rechtzeitig Qualifizierten Fachkräftenachwuchs zu gewinnen.




Mit dem neuen Angebot einer frühzeitigen, praxisbezogenen und systematischen erufsorientierung fördert das BUNDESINSTITUT FÜR BERUFSBILDUNG(BIBB) b sofort überbetriebliche oder vergleichbare Berufsbildungsstätten, ie Jugendlichen an allgemein bildenden Schulen den Übergang von er Schule in eine duale Berufsausbildung erleichtern. Das BIBB ührt das neue Programm im Auftrag des Bundesministeriums für ildung und Forschung (BMBF) durch. Es soll auch dazu beitragen, as Interesse der Schülerinnen und Schüler an einem erfolgreichen chulabschluss zu vergrößern und zugleich die Chancen auf einen usbildungsplatz erhöhen.

 


Die Maßnahmen zur verbesserten Berufsorientierung geben den
Jugendlichen die Gelegenheit, für zwei Wochen in einer
überbetrieblichen oder vergleichbaren Berufsbildungsstätte
praktische Erfahrungen in drei berufsspezifischen Werkstätten
zu sammeln. Unter Anleitung einer Ausbilderin oder eines
Ausbilders sollen die Jugendlichen bei praktischer Arbeit ihre
Fähigkeiten und Neigungen in wahlweise drei - vor allem
handwerklichen - Berufen erproben.
Die Berufsorientierung schließt mit einer Zertifizierung
ab. Diese soll den Schülerinnen und Schülern sowie möglichen
Ausbildungsbetrieben als Entscheidungshilfe für die spätere
Berufswahl beziehungsweise für die Übernahme in ein
Ausbildungsverhältnis dienen.

  

Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) sind aufgrund ihrer
wichtigen Rolle in der dualen Berufsausbildung an der Nahtstelle
zwischen Schule und Wirtschaft, ihrer Praxisnähe und vielseitigen
Ausrichtung, ihrer Ausstattung, Erfahrung und Kompetenz des
Lehrpersonals bestens geeignet, Schülerinnen und Schüler durch
Berufsorientierungsmaßnahmen auf das Berufsleben vorzubereiten
und den Weg in eine Berufsausbildung zu ebnen. Zudem verfügen
die ÜBS über eine flächendeckende Struktur, die bundesweit
wirksame Impulse geben kann. Auch vergleichbare Bildungsstätten,
die über eine entsprechende Erfahrung in der beruflichen
Erstausbildung verfügen, kommen als Träger oder als
Kooperationspartner für die Übernahme dieser neuen Aufgaben
in Frage.

  

Das Bundesbildungsministerium stellt für das neue Programm
bis 2010 jährlich 15 Millionen Euro zur Verfügung. Neben der
Durchführung wurde das Bundesinstitut für Berufsbildung auch
mit der Evaluierung des Förderprogramms betraut. Dabei sollen
auch die Auswirkungen auf die Motivation der Jugendlichen
untersucht werden.

 

 
Weitere Informationen im Internetangebot des BIBB unter
www.bibb.de oder unter der Telefon-Hotline 0228 / 107-1031.    

  

Weitere Auskünfte im BIBB erteilt:
Renate Lauterbach, E-Mail: lauterbach@bibb.de

 


 
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