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Perspektive Berufsabschluss

Noch immer gibt es zu viele Jugendliche und junge Erwachsene, die aus eigener Kraft den Weg von der Schule in eine Ausbildung nicht schaffen. Eine dauerhafte Integration in die Arbeitswelt basiert jedoch auf einem anerkannten Abschluss. Für Jugendliche und junge Erwachsene mit schlechteren Startchancen ist eine berufliche Ausbildung oder eine nachträgliche berufliche Qualifizierung ein erster Schritt in diese Richtung.




In den letzten Jahren sind viele spezifische Förderangebote und Unterstützungsleistungen entwickelt und erprobt worden - auch im BMBF-Programm "Kompetenzen fördern - Berufliche Qualifizierung für Zielgruppen mit besonderem Förderbedarf (BQF-Programm)". Ein wesentliches Ergebnis der bisherigen Arbeit ist es, dass die vielfältigen vorhandenen Förderangebote und Unterstützungsstrukturen im regionalen Kontext besser auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet, miteinander verzahnt und damit effektiver eingesetzt werden sollen. Das neue BMBF-Programm "Perspektive Berufsabschluss" mit den zwei Förderinitiativen:

 

  • "Regionales Übergangsmanagement" und
  • "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung"

 

setzt genau dort an und soll dazu beitragen, die dafür erforderlichen Strukturen der Zusammenarbeit zu entwickeln und dauerhaft zu verankern. Das Programm ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung" vom Januar 2008. Auf diesen Ergebnissen und Erfahrungen wollen wir nun aufbauen und den nächsten Schritt machen hin zu einer kohärenten und transparenten Förderstruktur. Darüber hinaus werden die im Innovationskreis Berufliche Bildung (IKBB) erarbeiteten Handlungsempfehlungen im Rahmen der Qualifizierungintiative der Bundesregierung auch in diesem Programm umgesetzt.

 


 "Perspektive Berufabschluss" ist ein Fördeprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union kofinanziert. Von 2008 bis 2012 fließen 35 Millionen Euro in die zwei Förderinitiativen.

 

 

 

Förderinitiative 1: "Regionales Übergangsmanagement"

 

Die Förderinitiative Regionales Übergangsmanagement dient der Steigerung von Effektivität und Qualität der Förderinstrumente des Übergangsmanagements, durch Verbesserung regionaler Kooperationen und Stärkung vorhandener Netzwerkstrukturen.
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Förderinitiative 2: "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung"

 

Mit der Förderinitiative "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" sollen nachhaltig geeignete Rahmenbedingungen für Nachqualifizierung geschaffen werden. Damit kann sie zur Verringerung des Anteils an- und ungelernter junger Erwachsener mit und ohne Beschäftigung beitragen.
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