Editoren müssen heute sowohl im Bild- als auch im Tonschnitt zuhause sein, um auch in Zukunft einen künstlerisch umfassenden und souveränen Beitrag für die Gestaltung von Spielfilmen und dokumentarischen Erzählungen leisten zu können. Als grundständige Ausbildung für Bildund Tonmontage trägt der Bachelor-Studiengang »Editing Bild und Ton« der ifs dieser komplexen Anforderung Rechnung.
Im Studium wird auf das Grundverständnis des »Storytelling« genauso viel Wert gelegt wie auf Kunstfertigkeit und handwerkliches Können in Filmmontage und Sounddesign.
Die angehenden Bild- und Toneditoren lernen in 6 Semestern, einen Film professionell zu schneiden und zu vertonen – vom Erzeugen der passenden Klangqualität einer »wütenden« Tür bis zum richtigen Rhythmus eines Blicks – und eine eigene Handschrift zu entwickeln, um so die Dramaturgie eines Films mitzugestalten.
Die Ausbildung der Bild- und Toneditoren erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Nachwuchsregisseuren und -produzenten des Studiengangs Film und den angehenden Kameraleuten im neuen Studiengang Kamera der ifs. In gemeinsamen Filmprojekten werden nicht nur Teambildungen gefördert und Synergien geschaffen, sondern darüber hinaus die Arbeitsabläufe in der Postproduktion eingeübt und optimiert. Diese Simulation branchenüblicher Prozesse bereitet die Studierenden umfassend auf ihre spätere Arbeitssituation vor.
Das Fachstudium zur Vermittlung der gesamten Bandbreite filmpraktischer und künstlerischer Kenntnisse sowie die praxisorientierte Ausbildung mit zahlreichen Projektarbeiten werden flankiert von Seminaren zu u. a. Bild- und Tongestaltung, Erzählstrukturen oder Filmgeschichte. Auch das Fördern von Schlüsselkompetenzen ist wichtiger Bestandteil des Bachelor-Studiums. In Kommunikations- und Kreativitätstrainings werden die Studierenden dabei unterstützt, ihr künstlerisches und persönliches Potenzial zu entfalten und überzeugend zu vertreten.
Unterrichtet werden die Studierenden von renommierten nationalen und internationalen Editoren und Sounddesignern darunter auch die Preisträgerin des Ehrenpreis Schnitt 2009 Barbara Hennings. Die kontinuierliche Betreuung gewährleistet Professor André Bendocchi-Alves, Filmeditor und Sounddesigner (u. a. für die gerade ausgezeichneten Filme »Picco« und »Alias«).
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