Die gefundenen Spuren, die für Astrophysiker ebenso aufschlussreich sind wie Fossilien für Biologen, stammen aus einer Zeit etwa eine Million Jahre nach dem Urknall, der sich vor etwa 13,7 Milliarden Jahren ereignete. Die Spuren sind Überbleibsel der enormen Hitze des Urknalls. Nach der Ausdehnung und der Abkühlung des Universums ist diese noch als leichte Abweichung in der Mikrowellen-Strahlung erkennbar.
Die Funde sind der erste direkte Beleg für eine vor mehr als zwei Jahrzehnten aufgestellte kühne Theorie. Die vom US-Wissenschaftler Alan Guth vorgebrachte These besagt, das Universum sei in Milliardstel-Bruchteilen einer Sekunde aus einem winzigen Kügelchen rasend schnell auf einen Umfang von rund einem Meter gewachsen. Erst danach dehnte sich das All nach den Gesetzmäßigkeiten der Allgemeinen Relativitätstheorie demnach in Jahrmillionen langsam immer weiter aus.
Quelle: RP-Online
http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/wissenschaft/we ltraum/322633


Österreich
Diese Seite per Email weiter empfehlen
Druckversion
Newsletter abonnieren





