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"Sind wir mehr als die Summe unserer Gene?" / Kostenloses Schülerheft und Lehrerheft zum Thema "Bioethik"

Gibt es ein Recht auf ein "gesundes" Kind? Darf an embryonalen Stammzellen geforscht werden? Gibt es gute Jobs künftig nur noch für Leute mit passenden Genen? Was unterscheidet aktive von passiver Sterbehilfe? Die aktuellen Entwicklungen in Forschung und Medizin eröffnen weitreichende Fragen, auf die gesellschaftliche, aber auch persönliche Antworten gefunden werden müssen.



Hilfestellung dabei bietet Unterrichtsmaterial, das die Aktion Mensch gemeinsam mit dem Gen-ethischen Netzwerk ab sofort herausgibt: Unter dem Titel "Lebensfragen - Kontroversen zur Bioethik" führen die beiden Hefte ins Thema ein und stellen verschiedene Aspekte der bioethischen Diskussion vor. Elf Kapitel präsentieren grundlegende Fakten und Positionen aus den Arbeitsfeldern Medizin, Forschung, Wirtschaft und Ethik. Besondere Schwerpunkte bilden die Themen Forschungsfreiheit, Sterbehilfe, Organtransplantation, künstliche Befruchtung sowie ethische Grundlagen und wirtschaftliche Aspekte.

 

Im Rahmen der Bildungsmesse didacta 2007 stellte die Aktion Mensch ihre Publikation "Lebensfragen" am Stand der Friedrich-Verlage erstmals vor.

 

Bioethik geht alle an
Das Unterrichtsmaterial richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab Klasse 9. Es eignet sich für den Einsatz in verschiedenen Fächern wie Religion, Ethik oder Biologie. Auf 24 Seiten vermittelt das Schülerheft sachliche Informationen mit anschaulichen Bildern sowie Recherche-Anregungen und Links. Es soll dazu beitragen, sich eine persönliche Meinung zu bilden, die eigenen Werte bewusst zu machen und größere Sicherheit im Umgang mit bioethischen Fragen zu entwickeln. Das 32-seitige Begleitheft für Lehrer gibt didaktische Hinweise zur Vermittlung der komplexen Fragestellung und ergänzt das Schülerheft durch Folien und Kopiervorlagen.

 

Das 1000Fragen-Projekt der Aktion Mensch
Im Oktober 2002 startete die Aktion Mensch das 1000Fragen-Projekt (www.1000Fragen.de) mit dem Ziel, einen breiten Meinungsbildungsprozess zu bioethischen Themen anzustoßen. Mit Plakaten, Anzeigen und Kinospots forderte sie die Bevölkerung dazu auf, die Debatte über Bioethik nicht nur Politikern und Wissenschaftlern zu überlassen, sondern ihre eigenen, ganz persönlichen Fragen zu stellen. Inzwischen haben mehr als 600.000 Menschen diese Seiten besucht und mehr als 11.000 Fragen sowie knapp 80.000 Beiträge hinterlassen. Viele dieser Fragen greift das Unterrichtsmaterial "Lebensfragen - Kontroversen zur Bioethik" auf.

 

Die Hefte sind kostenlos und können per Fax oder im Internet bestellt werden:
Fax: 0228-20 92-333
Aktion Mensch
Stichwort "Lebensfragen"
Heinemannstraße 36, 53175 Bonn
Bestellung per Internet unter: www.1000fragen.de/lebensfragen


 
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