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Mahatma Gandhi - Widerstand ohne Gewalt

Als Mahatma Gandhi am 30. Januar 1948 einem Attentat durch einen hinduistischen Fanatiker zum Opfer fällt, löst sein gewaltsamer Tod weltweit Bestürzung aus. Er galt als die Symbolfigur der Gewaltlosigkeit. Aufgewachsen in dem von der englischen Kolonialherrschaft gebeutelten Indien hatte er sich als junger Mann aufgemacht, die Inder in die Unabhängigkeit zu führen.



"Satyagráha", seine Methode des gewaltlosen Kampfes, zielte darauf ab, den Gegner zu überzeugen anstatt zu bekämpfen. Notfalls setzten er und seine Mit-Satyagráhi auf zivilen Ungehorsam, Aktionen wie den berühmten Salzmarsch oder Fasten bis zum Tod. Gandhi, der das Leben eines Heiligen anstrebte, ging für seine Überzeugung ins Gefängnis. Als alter Mann erlebte er schließlich Indiens Unabhängigkeit, konnte jedoch die Teilung in das hinduistische Indien und das moslemische Pakistan nicht verhindern. Sein Widerstand gegen die Länderteilung, die sein Attentäter befürwortete, kostete ihn das Leben.

 

Mehr Informationen und Materialien:

http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschic hte/gandhi/

 

 


 
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